Geschäftsprozesse modellieren

Geschäftsprozesse mit der Ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) modellieren

Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) ist besonders im deutschsprachigen Raum und im SAP-Umfeld eine verbreitete Notation, um Geschäftsprozesse zu modellieren. Der Artikel erklärt Ereignisse, Funktionen, Konnektoren, Organisationseinheiten und Informationsobjekte, zeigt die Modellierungsregeln und den Unterschied zwischen einfacher und erweiterter EPK am Beispiel eines Urlaubsantrags und grenzt die EPK von BPMN ab.

Übungsaufgaben zu Prozesskennzahlen

Zwei Übungsaufgaben zu Prozesskennzahlen: die Durchlaufzeit von Individualrädern eines Fahrradherstellers aus einem Ereignisprotokoll berechnen, zerlegen, interpretieren und mit weiteren Kennzahlen, einem Verbesserungsziel und den Kosten einer Fremdvergabe verbinden sowie den Check-in eines Barcamps mit Lauf- und Wartezeiten, einem Tagesverlauf, dem Engpass Badge-Drucker und der Berechnung der benötigten Terminals analysieren.

Prozesskennzahlen: Mit KPI, Durchlaufzeiten und Ressourcenbedarf Prozesse bewerten

Ob ein Geschäftsprozess gut läuft, zeigt sich an Kennzahlen. Der Artikel erklärt, was ein KPI ist und wie Du eine Kennzahl sauber definierst, welche Arten von Prozesskennzahlen es gibt, wie Du Durchlaufzeiten aus einem Ereignisprotokoll berechnest und in Bearbeitungs-, Warte- und Transportzeiten zerlegst, wie Du Tabellen und Tagesverläufe interpretierst und Engpässe findest, wie Du Lauf- und Wartezeiten in IT-Abläufen addierst, den Ressourcenbedarf mit Reserve berechnest, Prozesskosten je Vorgang ermittelst und überprüfst, ob ein Verbesserungsziel erreicht wurde.

Übungsaufgaben zu BPMN

Drei Übungsaufgaben zur Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN: Du ordnest Darstellungsarten zu und vergleichst EPK und BPMN, liest und bewertest ein BPMN-Modell zur Moderation gemeldeter Aktivitäten und modellierst den Call for Participation eines Barcamps als BPMN-Kollaborationsdiagramm.

Geschäftsprozesse digitalisieren und optimieren

Auf Basis bestehender Geschäftsprozesse werden optimierte und digitalisierte Geschäftsprozesse entworfen: Schwachstellen wie Medienbrüche, Doppelerfassungen und Liegezeiten finden, prüfen, ob und wie Digitalisierung sie löst, den digitalen Reifegrad beurteilen und Abläufe mit Automatisierung, E-Service, Sensoren, IoT und RPA unterstützen – samt Erfolgskontrolle mit Kennzahlen, Grenzen der Digitalisierung und Green IT. Am Beispiel einer Kongress-App werden die neuen Prozesse mit UML-Aktivitätsdiagrammen modelliert (Teil der Artikelserie zur Gestaltung von Benutzeroberflächen für Geschäftsprozesse).

Ist-Analyse für Benutzerschnittstellen zur Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Damit Geschäftsprozesse optimiert und digitalisiert werden können, müssen die bestehenden Prozesse zunächst erfasst und verstanden werden. Am Beispiel einer App zur Organisation eines IT-Kongresses werden vorhandene Geschäftsprozesse gelistet und mit BPMN modelliert, Prozessschritte bewertet, Ursachen mit einem Ishikawa-Diagramm gesucht, der Prozess mit SWOT-Analyse und FMEA beurteilt und Verbesserungen mit dem PDCA-Zyklus umgesetzt (Teil der Artikelserie zur Gestaltung von Benutzeroberflächen für Geschäftsprozesse).

Geschäftsprozesse mit BPMN modellieren

Bevor Geschäftsprozesse optimiert und digitalisiert werden, müssen die bestehenden Geschäftsprozesse verstanden und modelliert werden. Eine verbreitete Modellierungssprache dafür ist Business Process Model and Notation (BPMN). Der Artikel zeigt, warum sich Prozesse grafisch besser darstellen lassen als im Fließtext, erklärt Ereignisse, Aktivitäten, Gateways, Pools, Lanes und Datenobjekte der BPMN, vergleicht BPMN mit der Ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) und zeigt, wie Du aus einem Modell Häufigkeiten und Zeitaufwand ermittelst.