Zustandsdiagramm

Navigation in Benutzerschnittstellen mit UML-Zustandsdiagrammen planen

Der Ablauf des Geschäftsprozesses steht fest, jetzt geht es darum, die einzelnen Masken zu modellieren. Jede Maske repräsentiert dabei einen Zustand, den die Benutzeroberfläche einnimmt. Diese Zustände und deren Übergänge werden mit einem UML-Zustandsdiagramm geplant, hierfür gibt es einige Kniffe, um bei größeren Seitenkomplexen eine übersichtliche Modellierung sicherzustellen (Teil der Artikelserie zur Gestaltung und Entwicklung von Benutzeroberflächen für Geschäftsprozesse).

UML-Zustandsdiagramme mit PlantUML erstellen

Mithilfe des Tools PlantUML lassen sich textbasiert UML-Zustandsdiagramme erstellen. Der Artikel zeigt die Syntax für Zustände, Transitionen, innere Aktionen, Choices und Junctions, zusammengesetzte Zustände, Regionen und Historie sowie Möglichkeiten, die Diagramme zu teilen und einheitlich zu formatieren.

UML-Zustandsdiagramm

Mit UML-Zustandsdiagrammen lassen sich alle Systeme modellieren, die unter variierenden Randbedingungen unterschiedliches Verhalten anbieten oder ausführen. Das trifft auf User-Interfaces ebenso zu wie auf Embedded Systems: allen ist gemein, dass unterschiedliche Zustände jeweils besonderes Verhalten haben – und es definierte Zustandsübergänge mit Auslösern, Bedingungen und Übergangsverhalten gibt. Neben der Notation geht es darum, wie Du aus einer Beschreibung Schritt für Schritt ein Diagramm entwickelst, typische Fehler vermeidest und das Diagramm in Code und Testfälle überträgst.