Verträge und Beschaffung

Übungsaufgaben zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Zwei Übungsaufgaben zu AGB: die AGB eines Fahrrad-Onlineshops mit Inspektions-Abo für Privatkund*innen (Kundenanfrage zu AGB beantworten, Inhalte, Einbeziehung, Beurteilung von Klauseln, Rechtsfolgen, Absprache im Shop-Chat) und die AGB eines Systemhauses für Geschäftskund*innen (Notiz zu B2B-Besonderheiten prüfen, Serviceklauseln auf Wirksamkeit prüfen und neu fassen, Mitwirkungspflichten formulieren, Einbeziehung, kollidierende AGB).

Allgemeine Geschäftsbedingungen: Was im Kleingedruckten stehen darf

Fast jeder Vertrag eines IT-Unternehmens verweist auf Allgemeine Geschäftsbedingungen: der Kauf im Onlineshop, das Software-Abo, der IT-Servicevertrag. Der Artikel erklärt, was AGB nach §§ 305 ff. BGB sind, wozu Unternehmen sie nutzen, was typischerweise darin geregelt wird, unter welchen Voraussetzungen sie Vertragsbestandteil werden, warum mündliche Absprachen Vorrang haben, welche Klauseln überraschend oder unwirksam sind und was im Geschäft unter Unternehmen anders ist als gegenüber Verbraucher*innen.

Übungsaufgaben zu Vertragsstörungen

Vier Übungsaufgaben zu Vertragsstörungen: In der Basisstufe ordnest Du Pannen bei einem Barcamp den Vertragsstörungen zu und nimmst eine unvollständige Lieferung an. In der Kernstufe prüfst Du für einen Fahrradhändler einen Lieferungsverzug, berechnest den Schaden, überarbeitest eine Mängelrüge und beurteilst einen Annahmeverzug. Für eine Freizeit-App bestimmst Du den Verzugsbeginn, berechnest Verzugszinsen, bereitest Mahnungen vor und ermittelst Verjährungsfristen.

Vertragsstörungen: Lieferverzug, Mängel, Gewährleistung, Zahlungsverzug und Mahnverfahren

Nicht jeder Kaufvertrag läuft glatt: Ware kommt zu spät, ist mangelhaft, wird nicht abgenommen oder nicht bezahlt. Der Artikel zeigt, wie Du einen Lieferungsverzug prüfst, Mängel einordnest, fristgerecht rügst und Mängelrechte geltend machst. Du lernst den Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie, den Annahmeverzug, den Zahlungsverzug mit Verzugszinsen, das kaufmännische und gerichtliche Mahnverfahren und die Berechnung der Verjährung kennen.

Übungsaufgaben zum Kaufvertrag: Zustandekommen, Angebot, Eigentum und Online-Kauf

Vier Übungsaufgaben zum Kaufvertrag: In der Basisstufe beurteilst Du, wann der Kauf von Badge-Druckern für ein Barcamp verbindlich wurde, und formulierst Angebotstexte. In der Kernstufe prüfst Du eine Aktennotiz auf Fehler bei Antrag und Annahme, vergleichst Angebote, berechnest einen Zahlbetrag, beantwortest Fragen zu Eigentumsvorbehalt und Gefahrübergang beim Verkauf von Lastenrädern und untersuchst den Online-Kauf mit Widerrufsrecht.

Der Kaufvertrag: Zustandekommen, Angebot, Pflichten, Eigentum und Online-Kauf

Ob Notebooks für die Schule, Server für die Kundschaft oder ein Fahrrad im Onlineshop: Hinter jeder Beschaffung steht ein Kaufvertrag. Der Artikel zeigt, wie er durch Antrag und Annahme zustande kommt, was in ein Angebot gehört und wie lange es bindet, welche Pflichten beide Seiten haben, wie sich Eigentum und Besitz unterscheiden und wozu ein Eigentumsvorbehalt dient. Außerdem geht es um Erfüllungsort, Gefahrübergang und Gerichtsstand, Rahmenverträge und den Online-Kauf mit Widerrufsrecht.