Übungsaufgaben zur Systemhärtung: Betriebssystem, BIOS/UEFI, Rechte und mobile Endgeräte
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Systemhärtung, Gruppenrichtlinien, Least Privilege, Zero Trust, UEFI, Secure Boot, TPM, Mobile Device Management, BYOD, Übungsaufgaben, Prüfungsvorbereitung
tl/dr; (Bearbeitungszeit insgesamt 137 min, mehrere Aufgaben): Sieben Übungsaufgaben zur Systemhärtung: In der Basisstufe härtest Du neue Büro-PCs eines Fahrradherstellers, sicherst den Präsentationsrechner eines Barcamps ab, wertest einen englischen Datenblatt-Hinweis zu Standardpasswörtern aus und schützt ein Notebook auf der Bahnfahrt. In der Kernstufe ordnest Du Gefahren für Flurmonitore Hardware und Firmware zu, erläuterst Least Privilege, Zero Trust, Updates und BYOD. In der Profilstufe stellst Du eine Härtungsliste für einen Datenbankserver auf, wählst ein Mobile Device Management aus, regelst BYOD, ordnest Funktionen TPM, UEFI und Secure Boot zu und planst Updates ohne Störung des Betriebs. Alle Beispiellösungen sind ausgeblendet und mit Punkteverteilung versehen [AI-Assisted]. (Zuletzt geändert am 28.10.2026)
Diese Übungsaufgaben gehören zum Artikel Systeme härten: Betriebssystem, BIOS/UEFI, Rechte und mobile Endgeräte.
Hinweise zur Bearbeitung: Bis zur Teil-1-Prüfung der IT-Berufe solltest Du die Basiskompetenz beherrschen, also Aufgabe 1.1, Aufgabe 1.2 und Aufgabe 1.3. Als FISY, FIDV oder IKD musst Du zur Teil-2-Prüfung Aufgaben auf Kernkompetenz-Ebene lösen können, das ist Aufgabe 2.1. Von FISY wird zusätzlich erwartet, dass ihnen Aufgaben auf Profilkompetenz-Ebene (Aufgabe 3.1, Aufgabe 3.2 und Aufgabe 3.3) keine Probleme bereiten. Bei „nennen“ genügen Stichworte, bei „beschreiben“, „erläutern“ und „begründen“ erwartet die Aufgabe ganze Sätze mit Bezug zur Situation. Schreib Deine Antwort zuerst vollständig auf, bevor Du die Beispiellösung aufklappst; andere sachlich richtige Antworten sind ebenfalls richtig.
Aufgabe 1.1: Neue Büro-PCs absichern (Basiskompetenz)
(ca. 19 min Bearbeitungszeit)
Du bist Auszubildende*r bei der CSB-Rad GmbH in Bielefeld. Für die Buchhaltung und den Vertrieb in der Zentrale werden sechs neue PCs eingerichtet. Cem Sarıkaya (Geschäftsführer Technik und IT) möchte die Rechner vor der Übergabe „härten“.
a) Erkläre den Begriff „Härtung“ eines Betriebssystems. (2 Punkte)
Härtung bedeutet, die Angriffsfläche eines Systems zu verkleinern: Alles, was für den Betrieb nicht nötig ist, wird entfernt oder deaktiviert, und vorhandene Sicherheitsfunktionen werden eingeschaltet (2 Punkte).
b) Nenne zwei Beispiele für die Härtung eines Betriebssystems. (2 Punkte)
Je 1 Punkt, zwei aus: nicht benötigte Software und Dienste deaktivieren bzw. deinstallieren; nicht benötigte Ports schließen; nicht benötigte Benutzerkonten löschen, Gastkonto deaktivieren; Rechte auf das notwendige Maß beschränken; Standardpasswörter ändern; Updates einspielen; Laufwerksverschlüsselung aktivieren; Bildschirmsperre mit Kennwort.
c) Nenne zwei Systemwerkzeuge („Bordmittel“) des Betriebssystems, mit denen sich die IT-Sicherheit erhöhen lässt. (2 Punkte)
Je 1 Punkt, zwei aus: Host-Firewall, Virenschutz (z. B. Microsoft Defender), Laufwerksverschlüsselung (BitLocker), Benutzerverwaltung bzw. Benutzerkontensteuerung, Datensicherung bzw. Wiederherstellungspunkte, Ereignisanzeige (Protokollierung), Gruppenrichtlinien-Editor.
d) Cem möchte die Einstellungen über Gruppenrichtlinien vorgeben. Beschreibe, wozu Gruppenrichtlinien auf einem Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden. (4 Punkte)
Mit Gruppenrichtlinien legt die Administration Einstellungen für Computer und Benutzer zentral für einen oder mehrere Rechner fest (2 Punkte). Die Einstellungen werden auf dem Rechner festgeschrieben und können von den Anwender*innen nicht geändert werden (1 Punkt). Beispiele (1 Punkt): Passwortregeln, Bildschirmsperre nach einigen Minuten, Sperre von USB-Speichern oder der Systemsteuerung, Firewall- und Virenschutz-Einstellungen.
e) Natalia Wróbel aus der Buchhaltung bittet darum, auf ihrem PC Administratorrechte zu bekommen, damit sie kleine Programme selbst installieren kann und nicht immer warten muss. Erläutere einen Grund, warum das aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen ist. (3 Punkte)
Z. B.: Startet Natalia versehentlich Schadsoftware, etwa aus einem E-Mail-Anhang, läuft diese ebenfalls mit Administratorrechten. Sie könnte den Virenschutz abschalten, sich dauerhaft im System einnisten und sich im Netz ausbreiten; der Rechner und damit das ganze Netz wären anfälliger (3 Punkte). Ebenso richtig: Mit Adminrechten lassen sich nicht geprüfte oder nicht lizenzierte Programme installieren und Einstellungen ändern, die das Unternehmen nicht will.
f) Die PCs wurden vor vier Monaten produziert. Beschreibe einen Grund, warum Du vor der Übergabe ein Softwareupdate durchführst. (2 Punkte)
Seit der Herstellung sind Sicherheitslücken bekannt geworden, die das Update schließt; das System wird so gegen Angriffe gehärtet. Ebenso richtig: Fehler werden behoben, das System wird an aktuelle Anforderungen angepasst. (2 Punkte)
g) Cem möchte die Protokollierung von Anmeldungen und Änderungen an den PCs einschalten.
ga) Beschreibe, inwiefern die Protokollierung zur Erhöhung der IT-Sicherheit beiträgt. (4 Punkte)
Fehler und unerlaubte Aktivitäten (z. B. viele fehlgeschlagene Anmeldungen) werden erkennbar (2 Punkte) und lassen sich Zeitpunkten und Benutzer*innen zuordnen, sodass Vorfälle aufgeklärt und Maßnahmen überprüft werden können (2 Punkte).
gb) Nenne zwei Aspekte des Datenschutzes, die dabei beachtet werden müssen. (2 Punkte)
Je 1 Punkt, zwei aus: nur protokollieren, was für den Zweck nötig ist (Datensparsamkeit, Zweckbindung); Protokolle nach festgelegter Frist löschen; nur Berechtigte dürfen sie auswerten; keine Leistungs- und Verhaltenskontrolle ohne Regelung, Betriebsrat beteiligen; Beschäftigte informieren.
Aufgabe 1.2: Der Präsentationsrechner in der Aula (Basiskompetenz)
(ca. 15 min Bearbeitungszeit)
Am Samstag, 13.03.2027, findet am Ratz und Rübe Berufskolleg (RRB) in Bielefeld das Barcamp „Lernen.Digital.Leben 2027“ statt. In der Aula steht ein Präsentationsrechner, den alle Referierenden nutzen. Du richtest ihn mit Emre Aksoy aus dem Technikteam ein.
a) Beschreibe zu jeder Situation ein Sicherheitsrisiko. (4 Punkte)
| Situation | Sicherheitsrisiko |
|---|---|
| Referierende schließen ihre eigenen Notebooks und USB-Sticks an | |
| der Rechner bleibt zwischen den Sessions angemeldet | |
| Kabel zu Beamer und Netzwerk liegen lose auf der Bühne | |
| Externe Gäste nutzen den Rechner in den Pausen |
Je Zeile 1 Punkt, z. B.:
| Situation | Sicherheitsrisiko |
|---|---|
| Referierende schließen ihre eigenen Notebooks und USB-Sticks an | fremde Geräte können Schadsoftware übertragen (BYOD-Risiko) |
| der Rechner bleibt zwischen den Sessions angemeldet | Nachfolgende sehen oder kopieren Dateien und Zugangsdaten der Vorgänger*innen |
| Kabel zu Beamer und Netzwerk liegen lose auf der Bühne | Stolpern unterbricht Verbindungen, Kabel werden abgezogen oder fremde Geräte angesteckt |
| Externe Gäste nutzen den Rechner in den Pausen | Unbefugte installieren Software, ändern Einstellungen oder greifen auf Daten zu |
b) Svenja Krämer von der Schul-IT schlägt vor, den Rechner mit einer Minimalkonfiguration (nur Präsentationsprogramm, PDF-Anzeige und Browser) zu betreiben und ihn an ein eigenes, vom Schulnetz getrenntes Netz anzuschließen. Begründe beide Maßnahmen. (4 Punkte)
Minimalkonfiguration (2 Punkte): Weniger Software heißt weniger Schwachstellen und Angriffsmöglichkeiten; der Rechner ist einfacher zu pflegen und weniger fehleranfällig.
Getrenntes Netz (2 Punkte): Wird der Rechner doch infiziert, gelangt die Schadsoftware nicht ins Schulnetz; Referierende und Gäste können nicht auf Daten der Schule zugreifen.
c) Ein Sponsor verteilt am Eingang kostenlose USB-Sticks mit dem Sessionplan. Einer davon steckt plötzlich im Präsentationsrechner. Beschreibe ein Risiko, das von Geräten aus unbekannter Herkunft ausgeht. (2 Punkte)
Z. B.: Der Stick kann manipuliert sein und Schadsoftware enthalten oder sich als Tastatur ausgeben und Befehle eingeben; so werden unbemerkt Daten ausgespäht oder Sicherheitsfunktionen deaktiviert (2 Punkte).
d) Für die Aula wird eine neue Netzwerkkamera beschafft. Im englischen Datenblatt steht:
Setup: no default password. During the first setup, a unique administrator password has to be created before the camera starts streaming. A forgotten password can only be removed by a factory reset.
Beschreibe zwei Konsequenzen dieser Voreinstellung. (4 Punkte)
Je 2 Punkte, zwei aus:
Es gibt kein bekanntes Standardpasswort, das Angreifer aus Listen kennen und automatisch ausprobieren; die Kamera ist von Anfang an besser geschützt.
Bei der Einrichtung muss das Technikteam ein individuelles, sicheres Passwort festlegen; vorher liefert die Kamera kein Bild. Die Einrichtung dauert dadurch etwas länger.
Das Passwort muss sicher dokumentiert werden (z. B. im Passwortmanager der Schul-IT); geht es verloren, muss die Kamera auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und neu eingerichtet werden.
e) Welche zwei Maßnahmen gehören zur Härtung des Präsentationsrechners? (2 Punkte)
Den Beamer vor Beginn auf die richtige Auflösung einstellen.
Nicht benötigte Dienste wie Remotedesktop und Dateifreigabe deaktivieren.
Allen Referierenden ein Administratorkonto einrichten.
Das Starten von USB-Datenträgern im BIOS/UEFI sperren.
Richtig sind 2 und 4 (je 1 Punkt). 1 betrifft die Bedienung, nicht die Sicherheit; 3 widerspricht dem Prinzip der minimalen Rechte.
Aufgabe 1.3: Mit dem Notebook unterwegs (Basiskompetenz)
(ca. 14 min Bearbeitungszeit)
Jonas Weber, Auszubildender bei der Let’s Meet GmbH in Bielefeld, fährt mit dem Zug zu einem Entwicklertreffen in Hannover. Er nimmt sein Firmennotebook mit, auf dem Quellcode und Testdaten der App liegen, und will die Fahrt zum Arbeiten nutzen.
a) Nenne drei geeignete Maßnahmen oder Verhaltensweisen zur Geheimhaltung unterwegs und gib jeweils eine mögliche Folge an, wenn Jonas sie nicht beachtet. (6 Punkte)
Je Maßnahme 1 Punkt, je Folge 1 Punkt, z. B.:
| Maßnahme | Folge bei Nichtbeachtung |
|---|---|
| Blickschutzfolie verwenden | Mitreisende lesen Quellcode oder Zugangsdaten mit |
| Bildschirm sperren und Gerät nie unbeaufsichtigt lassen | Unbefugte nutzen das entsperrte Notebook oder stehlen es |
| VPN nutzen statt ungesichertem Zug-WLAN | Datenverkehr wird mitgelesen oder umgeleitet |
| keine vertraulichen Telefonate führen | Gesprächsinhalte werden mitgehört |
| Daten nur verschlüsselt speichern | bei Verlust liegen die Testdaten offen |
b) Welche Aussage über die Einstellungen des BIOS/UEFI trifft zu? (1 Punkt)
Sie werden auf der Systempartition der SSD gespeichert.
Sie werden in einem nichtflüchtigen Speicher auf dem Mainboard gespeichert.
Sie werden bei jedem Herunterfahren gelöscht.
Sie werden im Arbeitsspeicher abgelegt.
Richtig ist 2 (1 Punkt): in einem nichtflüchtigen Speicher (NVRAM, früher batteriegepuffertes CMOS-RAM) auf dem Mainboard.
c) Welche zwei Merkmale gehören zum UEFI, nicht zum klassischen BIOS? (2 Punkte)
Start von GPT-Datenträgern, die größer als 2 TiB sind
Bedienung ausschließlich über die Tastatur im Textmodus
Secure Boot
Start nur von MBR-partitionierten Datenträgern
Richtig sind 1 und 3 (je 1 Punkt).
d) Auf Jonas’ Notebook ist ein Setup-Passwort für das UEFI gesetzt. Erläutere, wovor dieses Passwort schützt. (2 Punkte)
Ohne das Passwort kann niemand die Firmware-Einstellungen ändern, etwa die Bootreihenfolge, um von einem mitgebrachten USB-Stick ein fremdes System zu starten und so die Festplatte auszulesen, oder Secure Boot abzuschalten (2 Punkte).
e) Jonas möchte seine dienstlichen E-Mails auch auf seinem privaten Smartphone lesen. Yusuf Demir, Leiter Entwicklung, sagt: „Dann machen wir BYOD.“
ea) Erläutere das Konzept, das hinter BYOD steckt. (2 Punkte)
BYOD (Bring Your Own Device): Beschäftigte nutzen ihre privaten Geräte auch dienstlich; die Geräte werden in die IT-Infrastruktur des Unternehmens eingebunden (2 Punkte).
eb) Erläutere ein Problem, das dabei entstehen kann. (2 Punkte)
Z. B.: Das private Smartphone ist eventuell nicht aktuell oder enthält unsichere Apps; Schadsoftware kann so an Firmendaten gelangen. Ebenso richtig: Firmendaten und private Daten vermischen sich, und bei Verlust ist unklar, wer was löschen darf; benötigte Apps laufen nicht auf jedem Gerät. (2 Punkte)
Aufgabe 2.1: Die Flurmonitore der Mitfahr-App absichern (Kernkompetenz)
(ca. 21 min Bearbeitungszeit)
Die Mitfahr-App RatzFahrt des Ratz und Rübe Berufskollegs zeigt offene Fahrten anonym auf vier Flurmonitoren. Jeder Monitor hat einen kleinen Player (Einplatinenrechner mit Linux), der alle 60 Sekunden die Daten vom App-Server abholt. Die Player hängen frei zugänglich hinter den Monitoren in Foyer, Fluren und am Parkplatzausgang. Svenja Krämer von der Schul-IT bittet Dich, die Absicherung zu planen.
a) Ordne die Gefahren dem Bereich Hardware oder Firmware zu und nenne je eine sinnvolle Gegenmaßnahme. (6 Punkte)
| Gefahr | Hardware | Firmware | Gegenmaßnahme |
|---|---|---|---|
| Player wird abgesteckt oder abgeschaltet | X | Gehäuse mit Schloss, Überwachung der Verbindung mit Alarm | |
| Standard-Login des Betriebssystems ist noch aktiv | |||
| Betriebssystem des Players wurde seit der Inbetriebnahme nicht aktualisiert | |||
| Monitor am Parkplatzausgang wird beschädigt |
| Gefahr | Hardware | Firmware | Gegenmaßnahme |
|---|---|---|---|
| Standard-Login des Betriebssystems ist noch aktiv | X | Standardkonto entfernen, individuelles starkes Passwort bzw. Schlüssel-Anmeldung | |
| Betriebssystem des Players wurde seit der Inbetriebnahme nicht aktualisiert | X | regelmäßige, automatische Updates, Player in einem eigenen Netz (VLAN) | |
| Monitor am Parkplatzausgang wird beschädigt | X | robustes Gehäuse bzw. Schutzscheibe, Montage außer Reichweite, Videoüberwachung |
Je Zeile 1 Punkt für die Zuordnung und 1 Punkt für die Gegenmaßnahme.
b) Auf den Playern läuft die Anzeige bisher unter dem Konto root.
ba) Erläutere das Least-Privilege-Prinzip und beschreibe eine Maßnahme, mit der Du es auf den Playern umsetzt. (3 Punkte)
Personen, Dienste und Geräte erhalten nur die Rechte, die sie für ihre Aufgabe mindestens brauchen, damit ein Missbrauch oder ein Angriff möglichst wenig Schaden anrichtet (2 Punkte). Maßnahme (1 Punkt): Die Anzeige läuft unter einem eigenen Benutzer ohne Administratorrechte, der nur die Daten abrufen und anzeigen darf; Administration nur über ein getrenntes Konto per SSH mit Schlüssel.
bb) Erläutere das Zero-Trust-Prinzip und beschreibe eine Maßnahme für die Player. (3 Punkte)
Kein Gerät gilt als vertrauenswürdig, nur weil es im Schulnetz steht; jeder Zugriff wird geprüft und überwacht (2 Punkte). Maßnahme (1 Punkt): Die Player dürfen nur per HTTPS mit eigenem Zugangstoken bzw. Zertifikat auf den Endpunkt der Monitoransicht zugreifen; der App-Server prüft jede Anfrage, andere Ziele sperrt die Firewall.
c) Die Monitore laufen von 7 bis 18 Uhr. Beschreibe, wann und wie Updates auf den Playern eingespielt werden sollten. (3 Punkte)
Updates automatisch und zentral außerhalb der Betriebszeit einspielen, z. B. nachts mit anschließendem Neustart (1 Punkt); zuerst auf einem Player testen, dann auf die übrigen verteilen (1 Punkt); vorher ein Abbild der Speicherkarte sichern, damit ein fehlerhaftes Update rückgängig gemacht werden kann (1 Punkt).
d) Für die Anzeigesoftware bietet der Hersteller ein „Update“ und ein „Upgrade“ an. Erläutere den Unterschied mit Blick auf Funktion und Kosten. (4 Punkte)
Update (2 Punkte): behebt Fehler und schließt Sicherheitslücken, kommt häufig, ändert den Funktionsumfang meist nicht und ist in der Regel kostenlos.
Upgrade (2 Punkte): neue Haupt- bzw. Programmversion mit erweitertem Funktionsumfang oder neuem Sicherheitskonzept, kommt in größeren Abständen, ist oft kostenpflichtig und erfordert mehr Tests.
e) Einige Lehrkräfte möchten die Monitore mit ihren privaten Tablets steuern, um eigene Hinweise einzublenden. Erläutere zwei Probleme, die eine solche BYOD-Lösung mit sich bringt. (4 Punkte)
Je 2 Punkte, zwei aus:
Sicherheit: Private Tablets sind eventuell nicht aktuell oder mit Schadsoftware befallen und erhalten Zugang zum Netz der Monitore.
Datenschutz und Kontrolle: Die Schule kann private Geräte nicht verwalten; bei Verlust oder Ausscheiden lässt sich der Zugang schwer entziehen.
Support: Viele verschiedene Gerätetypen und Betriebssysteme, die Steuer-App läuft nicht überall; die Schul-IT müsste fremde Geräte betreuen.
Haftung: Unklar, wer bei Schäden am privaten Gerät oder bei Fehlanzeigen verantwortlich ist.
Aufgabe 3.1: Einen Datenbankserver härten (Profilkompetenz)
(ca. 27 min Bearbeitungszeit)
Yusuf Demir, Leiter Entwicklung der Let’s Meet GmbH, nimmt einen eigenen Datenbankserver db01 (Linux, MariaDB) im Serverschrank des Rechenzentrums in Betrieb. Nach einem Angriff auf ein anderes Start-up in Bielefeld, bei dem Daten verschlüsselt wurden, soll db01 besonders sorgfältig gehärtet werden. Du bereitest die Installation vor.
a) Ergänze die Liste „Serverkonfiguration“ in den vier freien Bereichen um jeweils zwei sicherheitsrelevante Einstellungen. (8 Punkte)
| Bereich | Einstellungen |
|---|---|
| Server-Hardware und Firmware | – Bootreihenfolge festlegen – Secure Boot aktivieren |
| Installation und Konfiguration des Betriebssystems | |
| Dienste und Netzwerk | |
| Anmeldung am Server | |
| Administration des Servers |
Je Einstellung 1 Punkt, z. B.:
| Bereich | Einstellungen |
|---|---|
| Installation und Konfiguration des Betriebssystems | – Minimalinstallation ohne grafische Oberfläche – Updates einspielen und automatische Sicherheitsupdates planen – Standardkonten deaktivieren, root-Anmeldung sperren– Datenträger verschlüsseln |
| Dienste und Netzwerk | – nicht benötigte Dienste und Autostarts deaktivieren – Host-Firewall: nur SSH aus dem Admin-Netz und Port 3306 vom App-Server zulassen – unsichere Protokolle (Telnet, FTP) abschalten – MariaDB nur an die interne Adresse binden |
| Anmeldung am Server | – SSH nur mit Schlüssel, Passwortanmeldung aus – Sperre nach Fehlversuchen (z. B. fail2ban) – Mehr-Faktor-Anmeldung für Admins – Fernzugriff nur über VPN |
| Administration des Servers | – persönliche Admin-Konten mit sudo statt gemeinsamem root– Protokollierung an einen zentralen Log-Server – Rechte nach Least Privilege, Datenbankbenutzer je Anwendung – Änderungen dokumentieren |
b) Erläutere zwei Einstellungen, mit denen Du db01 bereits im UEFI/BIOS härtest. (6 Punkte)
Je Einstellung 1 Punkt, je Erläuterung 2 Punkte, zwei aus:
Setup-/Administratorpasswort: verhindert, dass jemand mit physischem Zugang Firmware-Einstellungen ändert, etwa Secure Boot abschaltet.
Bootreihenfolge festlegen, Start von USB und Netzwerk sperren: Ein fremdes Live-System kann nicht gestartet werden, um Daten auszulesen oder Passwörter zurückzusetzen.
Secure Boot aktivieren: Nur signierte Bootloader und Kernel starten; schützt vor Rootkits bzw. manipuliertem Betriebssystem.
TPM aktivieren: hardwaregestützte Schlüsselablage für die Verschlüsselung der Datenträger.
Nicht benötigte Schnittstellen deaktivieren (USB, WLAN, Bluetooth, serielle Ports): verkleinert die Angriffsfläche.
Firmware aktualisieren und Update-Schutz aktivieren: schließt bekannte Lücken in der Firmware, nur signierte Updates.
c) Yusuf möchte wissen, welche Sicherheitsmerkmale das Betriebssystem bereits mitbringt. Ergänze die Tabelle um drei weitere Sicherheitsmerkmale und erläutere sie kurz. (6 Punkte)
| Sicherheitsmerkmal | Erläuterung |
|---|---|
| Host-Firewall | schützt den Server vor Angriffen aus dem Netz und das Netz vor einem kompromittierten Server |
Je Merkmal 1 Punkt, je Erläuterung 1 Punkt, drei aus:
| Sicherheitsmerkmal | Erläuterung |
|---|---|
| Laufwerksverschlüsselung (LUKS) | schützt die Daten vor unbefugtem Zugriff, z. B. wenn Datenträger ausgebaut oder entsorgt werden |
| Dateisystemberechtigungen | Zugriff auf Dateien nur für berechtigte Benutzer und Dienste (Least Privilege) |
| Protokollierung (journald, syslog) | zeichnet Anmeldungen und Änderungen auf, macht Angriffe erkennbar |
| Snapshots | ermöglichen die Rückkehr zu einem funktionierenden Stand |
| Mandatory Access Control (SELinux, AppArmor) | beschränkt, worauf ein Dienst zugreifen darf, auch wenn er kompromittiert ist |
| sicheres Löschen | überschreibt Daten, statt sie nur als frei zu markieren |
d) Auch die Arbeitsplatzrechner im Büro sollen gehärtet werden. Dazu zählt bereits, dass die installierte Software stets aktuell ist. Erläutere zwei weitere Maßnahmen, die der Härtung der Clients dienen. (4 Punkte)
Je 2 Punkte, zwei aus: nicht benötigte Hintergrunddienste und Autostart-Programme deaktivieren (weniger Angriffsfläche); Bildschirmsperre mit Kennwort per Gruppenrichtlinie (kein Zugriff auf unbeaufsichtigte Rechner); Benutzerkontensteuerung auf hohe Stufe, Standardkonten für Anwender (Schadsoftware läuft ohne Adminrechte); Makros aus dem Internet sperren und nur freigegebene Programme zulassen (verhindert Ausführung von Schadcode); Virenschutz beim Start und Protokollierung aktivieren; Standardpasswörter nach Richtlinie ändern.
e) Yusuf möchte das Least-Privilege-Prinzip und das Zero-Trust-Prinzip umsetzen. Erläutere zu jedem Prinzip eine typische Maßnahme für die Let’s Meet GmbH. (6 Punkte)
Least Privilege (3 Punkte): Personen und Systeme erhalten nur die mindestens nötigen Rechte. Maßnahme z. B.: Der App-Server greift mit einem eigenen Datenbankbenutzer zu, der nur die benötigten Tabellen lesen und schreiben darf; Entwickler*innen haben auf
db01keine Adminrechte, Verwaltung nur über persönliche Admin-Konten.Zero Trust (3 Punkte): Auch innerhalb des Firmennetzes wird keinem System automatisch vertraut; jeder Zugriff wird authentifiziert, autorisiert und überwacht. Maßnahme z. B.: Zugriffe auf
db01nur mit TLS und Zertifikat vom App-Server, Admin-Zugriff nur mit MFA über VPN, Netz segmentiert, Zugriffe der Systeme untereinander werden protokolliert und ausgewertet.
Aufgabe 3.2: Mobile Geräte zentral verwalten (Profilkompetenz)
(ca. 23 min Bearbeitungszeit)
Die CSB-Rad GmbH setzt immer mehr mobile Geräte ein: Das Vertriebsteam besucht Fachhändler mit Notebooks und Smartphones, in der Werkstatt in Sennestadt arbeiten alle mit Tablets, und die Monteur*innen möchten ihre privaten Smartphones dienstlich nutzen. Cem Sarıkaya will ein Mobile Device Management System (MDMS) einführen.
a) Nenne vier Vorteile eines MDMS für die CSB-Rad GmbH. (4 Punkte)
Je 1 Punkt, vier aus: zentrale Inventarisierung aller Geräte; automatische Konfiguration über Profile (WLAN, VPN, E-Mail); zentrale Verteilung von Updates und Apps; Sperren unerwünschter Apps (Block-List); Durchsetzen von Sicherheitsrichtlinien (Passwort, Verschlüsselung); Sperren, Orten und Löschen bei Verlust; Trennung dienstlicher und privater Daten; weniger Aufwand für die IT.
b) Drei Anbieter kommen in Frage. Die CSB-Rad GmbH möchte das MDMS auf einem eigenen Server betreiben (On-Premises) und alle drei Gerätearten verwalten. Wähle den Anbieter, der bei Verlust oder Diebstahl den besten Schutz bietet, und begründe Deine Wahl. (4 Punkte)
| Merkmal | Anbieter A | Anbieter B | Anbieter C |
|---|---|---|---|
| verwaltete Systeme | Android, iOS, Windows | Android, iOS, Windows | Android, iOS, Windows |
| Betrieb | nur Cloud | On-Premises oder Cloud | On-Premises oder Cloud |
| Gerät aus der Ferne sperren | ja | ja | ja |
| Gerät bzw. Firmendaten aus der Ferne löschen | ja | nein | ja |
| Ortung | ja | ja | ja |
| Arbeitsprofil/Container für private Geräte | ja | ja | ja |
| eigener App-Store | ja | ja | nein |
Anbieter C (1 Punkt). Begründung (3 Punkte): Anbieter A scheidet aus, weil er nur in der Cloud betrieben werden kann. Anbieter B kann Geräte nicht aus der Ferne löschen; bei Verlust oder Diebstahl blieben die Firmendaten auf dem Gerät. Anbieter C bietet On-Premises-Betrieb und alle Schutzfunktionen bei Verlust (Sperren, Löschen, Ortung); der fehlende App-Store ist dafür unerheblich.
c) Beschreibe, wie die privaten Daten auf den Smartphones der Monteur*innen gegenüber dem MDMS geschützt werden. (2 Punkte)
Die dienstlichen Apps und Daten laufen in einem getrennten, passwortgeschützten Container bzw. Arbeitsprofil. Das MDMS verwaltet nur diesen Bereich und hat keine Rechte auf private Daten wie Fotos, Nachrichten oder den Standort; beim Fernlöschen wird nur der Container gelöscht (2 Punkte).
d) Die CSB-Rad GmbH will mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung zur Nutzung mobiler Endgeräte abschließen. Zwei Sachverhalte sind bereits vorgeschlagen: „Verschlüsselung der Geräte“ und „private Nutzung dienstlicher Geräte“. Nenne fünf weitere Sachverhalte, die Bestandteil der Vereinbarung sein sollten. (5 Punkte)
Je 1 Punkt, fünf aus: Passwortrichtlinie; Regeln zu BYOD (dienstliche Nutzung privater Geräte); Klassifizierung der Daten nach Schutzbedarf; welche Daten das MDMS erfasst, insbesondere Standort- und Bewegungsdaten; Fernzugriff auf Kamera und Gerät; Vorgehen bei Verlust oder Diebstahl; Löschung beim Ausscheiden; Schulung der Beschäftigten; Rechte- und Berechtigungsvergabe; Kostenübernahme und Haftung; Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit.
e) Sophie Bertram (Geschäftsführerin Vertrieb) möchte sicher sein, dass ein verlorenes Vertriebsnotebook nicht missbraucht werden kann. Erläutere drei Maßnahmen. (6 Punkte)
Je 2 Punkte, drei aus:
Vollverschlüsselung der Festplatte mit BitLocker, TPM und PIN beim Start: Ohne PIN sind die Daten auch nach Ausbau der SSD nicht lesbar.
Starke Anmeldung mit zweitem Faktor (z. B. Windows Hello, Sicherheitsschlüssel): Ein gestohlenes Passwort allein reicht nicht.
UEFI-Passwort und gesperrter Start von fremden Medien: Ein fremdes System kann nicht gestartet werden.
Einbindung ins MDMS: Gerät kann nach Verlustmeldung gesperrt, geortet und gelöscht werden.
Sofortige Sperre der Zugänge (Konto, VPN-Zertifikat) nach Verlustmeldung, wenig lokale Daten.
f) Erläutere zwei zusätzliche Aufgaben, die auf die IT-Administration zukommen, wenn die Monteur*innen ihre privaten Smartphones dienstlich nutzen. (4 Punkte)
Je 2 Punkte, zwei aus: Geräte registrieren und prüfen, ob sie die Mindestanforderungen erfüllen (aktuelles Betriebssystem, Bildschirmsperre); Arbeitsprofil einrichten und dienstliche Apps verteilen; Unterstützung für viele verschiedene Gerätetypen leisten; beim Ausscheiden oder Verlust die Firmendaten entfernen und Zugänge sperren; Lizenzen für dienstliche Apps auf privaten Geräten verwalten; Beschäftigte zu Regeln und Datenschutz schulen.
Aufgabe 3.3: Notebooks für die Lehrkräfte vorbereiten (Profilkompetenz)
(ca. 18 min Bearbeitungszeit)
Die Schul-IT OWL bereitet für das Ratz und Rübe Berufskolleg 120 neue Notebooks für Lehrkräfte vor. Svenja Krämer lässt Dich die Sicherheitsfunktionen der Hardware prüfen und das Update-Konzept entwerfen.
a) Ordne die Funktionen durch Ankreuzen dem passenden Ausstattungsmerkmal zu. (9 Punkte)
| Funktion | TPM | UEFI | Secure Boot |
|---|---|---|---|
| speichert Schlüssel für die Laufwerksverschlüsselung sicher in Hardware | |||
| initialisiert die Hardware und startet das Betriebssystem | |||
| prüft beim Start die digitale Signatur des Bootloaders | |||
| erzeugt echte Zufallszahlen für kryptografische Verfahren | |||
| ermöglicht den Start von Datenträgern über 2 TiB mit GPT | |||
| verhindert, dass ein manipulierter Bootloader (Bootkit) startet | |||
| misst den Startvorgang und gibt Schlüssel nur bei unverändertem System frei | |||
| stellt eine grafische Setup-Oberfläche mit Mausbedienung bereit | |||
| startet nur Software, deren Zertifikat in der Firmware hinterlegt ist |
| Funktion | TPM | UEFI | Secure Boot |
|---|---|---|---|
| speichert Schlüssel für die Laufwerksverschlüsselung sicher in Hardware | X | ||
| initialisiert die Hardware und startet das Betriebssystem | X | ||
| prüft beim Start die digitale Signatur des Bootloaders | X | ||
| erzeugt echte Zufallszahlen für kryptografische Verfahren | X | ||
| ermöglicht den Start von Datenträgern über 2 TiB mit GPT | X | ||
| verhindert, dass ein manipulierter Bootloader (Bootkit) startet | X | ||
| misst den Startvorgang und gibt Schlüssel nur bei unverändertem System frei | X | ||
| stellt eine grafische Setup-Oberfläche mit Mausbedienung bereit | X | ||
| startet nur Software, deren Zertifikat in der Firmware hinterlegt ist | X |
Je richtiger Zeile 1 Punkt.
b) Die Notebooks werden mit BitLocker verschlüsselt. Svenja verlangt zusätzlich zum TPM eine PIN beim Start. Begründe diese Entscheidung. (2 Punkte)
Mit TPM allein gibt der Chip den Schlüssel bei jedem unveränderten Start automatisch frei; ein Dieb käme bis zum Anmeldebildschirm und könnte Angriffe auf das laufende System versuchen. Mit PIN wird der Schlüssel erst nach Eingabe des Wissensfaktors freigegeben (zwei Faktoren: Besitz des Geräts und Wissen) (2 Punkte).
c) Der Notebook-Hersteller schickt folgenden Hinweis:
Important: The Secure Boot certificates that were installed on most PCs in 2011 are expiring from June 2026. Devices that do not receive the new 2023 certificates through firmware or operating system updates will no longer receive security updates for the boot process and may fail to boot newer boot media.
Erläutere, welche Folgen der Hinweis für die Notebooks hat und was Du daraus für die Vorbereitung ableitest. (4 Punkte)
Folgen (2 Punkte): Secure Boot prüft Bootloader anhand der Zertifikate in der Firmware. Laufen die alten Zertifikate ab und fehlen die neuen, erhalten die Geräte keine Sicherheitsupdates für den Startvorgang mehr, und neuere Bootmedien starten womöglich nicht.
Ableitung (2 Punkte): Vor der Ausgabe UEFI-Firmware und Betriebssystem aktualisieren, prüfen, ob die neuen Zertifikate installiert sind, und das im Patchmanagement für alle Geräte überwachen; Secure Boot nicht einfach abschalten.
d) Die Lehrkräfte sollen durch Updates nicht im Unterricht gestört werden. Erläutere ein Konzept, wie Updates auf die 120 Notebooks verteilt werden können, ohne den Unterricht zu beeinträchtigen. (5 Punkte)
Z. B. (5 Punkte für ein schlüssiges Konzept mit mindestens vier Bausteinen):
Updates zentral über ein Verwaltungssystem (z. B. WSUS bzw. Intune oder das MDM) freigeben und verteilen, Patch-Stand zentral überwachen.
Zuerst an einer Testgruppe (z. B. zehn Notebooks der Schul-IT) prüfen, dann gestaffelt verteilen.
Installation und Neustart außerhalb der Unterrichtszeit (Nutzungszeiten von 7 bis 17 Uhr ausnehmen, nachts oder am Wochenende), Neustarts ankündigen und eine Verschiebung bis zum Unterrichtsende erlauben.
Updates im Hintergrund herunterladen, damit nur der Neustart Zeit kostet.
Kritische Sicherheitsupdates mit kurzer Frist erzwingen; vorher Wiederherstellungsmöglichkeit sichern.
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