Wasserfallmodell

Realisierung eines Microcontroller-Projekts nach dem Wasserfall-Modell

Für kleine Projekte, deren Ziel und Anforderungen von Beginn an feststehen, eignet sich ein phasenweises, dokumentengetriebenes Vorgehen, wie es das Wasserfall-Modell beschreibt. Dieser Einstieg in die Artikelreihe zeigt, wann das Modell zu einem Microcontroller-Projekt passt, welche sechs Phasen es durchläuft und welches Dokument am Ende jeder Phase steht – vom Lastenheft bis zum Übergabeprotokoll.

Übungsaufgaben zu Lastenheft und Pflichtenheft

Vier Übungsaufgaben zu Lastenheft und Pflichtenheft – von Zweck, typischen Inhalten und typischen Missverständnissen beider Dokumente über Rückfragen zu unklaren Anforderungen, Angaben für ein Lastenheft, Fragebögen und die Abstimmung vor dem Versand bis zu eigenen Lastenheft-Anforderungen nach Gliederung, der Prüfung eines Pflichtenheft-Entwurfs, eigenen Pflichtenheft-Einträgen, Rechtekonzept, Change Request, Abnahme und der Frage, ob es auch ohne Pflichtenheft geht.

Pflichtenheft für ein Microcontroller-Projekt

Liegen die Anforderungen der Kundschaft für ein Microcontroller-Projekt vor, so müssen diese nach dem Wasserfall-Modell als nächstes analysiert, mit Realisierungsoptionen versehen und als Pflichtenheft dokumentiert werden. Der Artikel zeigt außerdem, wer das Pflichtenheft schreibt und freigibt, welche Inhalte typisch sind, welche Rolle es für Vertrag, Tests, Änderungen und Abnahme spielt und wie es sich vom Lastenheft unterscheidet.

Lastenheft für ein Microcontroller-Projekt

Wird ein Microcontroller-Projekt nach dem Wasserfall-Modell entwickelt, dann müssen zunächst die Anforderungen aus Auftraggebersicht definiert und in einem Lastenheft dokumentiert werden. Welche Aspekte sollten hierbei erfasst werden? Der Artikel klärt außerdem, wer das Lastenheft schreibt und abstimmt, wofür es im Projekt verwendet wird, welche Inhalte typisch sind und wie es sich vom Pflichtenheft unterscheidet.

Royce‘ Kritik am einfachen Phasenmodell (Wasserfallmodell)

Viele Auszubildende nutzen in ihren Projektdokumentationen das „Wasserfallmodell“ auf Basis einer Grafik, die Winston W. Royce als Beschreibung einer unbefriedigenden Ausgangslage herangezogen hat. Dass er daraufhin fünf wesentliche Schritte formuliert hat, die diesem Modell hinzugefügt werden müssen, um Risiken zu minimieren, ist über die Zeit scheinbar verloren gegangen. Wir nähern uns diesen fünf Schritten über das Originaldokument und Leitfragen.