IPv6

Übungsaufgaben zu NAT, PAT und Portweiterleitung

Drei Übungsaufgaben zu NAT und Portweiterleitung: Für den Showroom eines Fahrradhändlers erläuterst Du NAT und PAT und richtest Portweiterleitungen für Kamera und Fernwartung ein. Im Gäste-WLAN eines Barcamps liest Du die NAT-Tabelle einer Firewall, entscheidest über Portkollisionen, dekodierst einen mitgeschnittenen Header, ermittelst das Gerät hinter einer Beschwerde und planst einen Weg durch Carrier-Grade NAT. Bei einem Start-up findest Du den Fehler in einer Portweiterleitung für SSH und klärst, warum der Testserver aus dem Büro nicht erreichbar ist.

NAT, PAT und Portweiterleitung: private Netze mit dem Internet verbinden

Fast jedes Firmen- und Heimnetz nutzt private IPv4-Adressen, die im Internet nicht geroutet werden. Der Router übersetzt sie deshalb per NAT und PAT in seine öffentliche Adresse und merkt sich in einer Übersetzungstabelle, welche Antwort zu welchem Gerät gehört. Du verfolgst ein Paket Abschnitt für Abschnitt mit Adressen, Ports, TTL und Prüfsumme, erfährst, warum das auch bei verschlüsselten Verbindungen funktioniert, und richtest Portweiterleitungen (Destination NAT) für Server ein. Zum Schluss geht es um Carrier-Grade NAT beim Provider, um NAT-Loopback und darum, warum IPv6 ohne Portweiterleitung auskommt.

Übungsaufgaben zu IPv6-Adressierung, Subnetting und Autokonfiguration

Sieben Übungsaufgaben zu IPv6: Du wertest die Netzwerkkonfiguration eines Check-in-Terminals aus, kürzt Adressen, erklärst den Interface-Identifier und vergibst Adressen in einem Testnetz. Anschließend begründest Du eine IPv6-Umstellung, vergleichst die Header, erklärst einen DS-Lite-Anschluss, liest einen DHCPv6-Pool aus und teilst ein Provider-Präfix auf. Die Profilaufgaben vertiefen Subnetting außerhalb der Hex-Stellen, SLAAC, DHCPv6 und Neighbor Discovery, die Fehlersuche mit ICMPv6 und den Entwurf eines IPv6-Regelwerks.

IPv6-Adressierung, Subnetting und Autokonfiguration

Eine IPv6-Adresse besteht aus 128 Bit in acht hexadezimalen Blöcken. Du schreibst Adressen in Lang- und Kurzform, erkennst Präfix und Interface-Identifier, unterscheidest Link-Local, Global Unicast und Unique Local und begründest die Unterschiede zu IPv4. Danach teilst Du ein Provider-Präfix (/48 oder /56) in Subnetze auf und vergibst Adressen. Zum Schluss geht es um die automatische Adressvergabe mit SLAAC und DHCPv6, um Neighbor Discovery, den IPv6-Header und den Parallelbetrieb von IPv4 und IPv6.