Übungsaufgaben zu Lichtwellenleitern und SFP-Modulen
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Lichtwellenleiter, Glasfaser, Multimode, Singlemode, SFP-Modul, Medienwahl, galvanische Trennung, Dämpfungsbilanz, Übungsaufgaben, Prüfungsvorbereitung
tl/dr; (Bearbeitungszeit insgesamt 82 min, mehrere Aufgaben): Vier Übungsaufgaben zu Lichtwellenleitern – von der Entscheidung zwischen Kupfer, Glasfaser und Funk über Ethernet-Bezeichnungen, SFP-Module, Portdiagnose und Stecker bis zu Faserklassen, Modendispersion, Verlegen, Gefahren, Reinigung und einer Dämpfungsbilanz. Alle Lösungen sind ausgeblendet und mit Punkteverteilung versehen [AI-Assisted]. (Zuletzt geändert am 28.10.2026)
Diese Übungsaufgaben gehören zum Artikel Lichtwellenleiter und SFP-Module: Glasfaser im Netzwerk. Sie setzen den Artikel Strukturierte Verkabelung und Kupferleitungen voraus.
Hinweise zur Bearbeitung: Als FISY, FIDV oder ISE musst Du zur Teil-2-Prüfung Aufgaben auf Kernkompetenz-Ebene lösen können, das sind Aufgabe 2.1 und Aufgabe 2.2. Von ISE wird zusätzlich erwartet, dass ihnen Aufgaben auf Profilkompetenz-Ebene (Aufgabe 3.1 und Aufgabe 3.2) keine Probleme bereiten. Bei „nennen“ genügen Stichworte, bei „beschreiben“, „erläutern“ und „begründen“ erwartet die Aufgabe ganze Sätze mit Bezug zur Situation. Rechnungen schreibst Du mit Gegeben, Gesucht, Formel und Einheiten auf. Schreib Deine Lösung zuerst vollständig auf, bevor Du die Beispiellösung aufklappst.
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Kopiere den Text in ein KI-Sprachmodell Deiner Wahl und passe Kompetenzstufe, Anzahl, Bearbeitungszeit und Szenario bei Bedarf an. Wie die Aufgaben aufgebaut sind, beschreibt der Artikel Wie sind die Aufgaben aufgebaut?. Prüfe die Ergebnisse mit dem Lehrartikel: KI-Sprachmodelle machen Fehler.
Erstelle neue Übungsaufgaben zum Thema „Lichtwellenleiter und SFP-
Module“.
Bauplan: Halte Dich an Aufbau, Kompetenzstufen, Operatoren,
Anforderungsbereiche, Punkte und Zeitschätzung, die im Artikel
https://oer-informatik.de/aufgaben-aufbau beschrieben sind.
Fachliche Grundlage:
- https://oer-informatik.de/lichtwellenleiter
- https://oer-informatik.de/strukturierte-verkabelung
- https://oer-informatik.de/netzwerke-grundlagen
- Stilbeispiel: https://oer-informatik.de/lichtwellenleiter-uebungsaufgaben
Die Aufgaben sollen Inhalte zu diesen Schlagwörtern abdecken:
- Lichtwellenleiter
- Glasfaser
- Multimode
- Singlemode
- SFP-Modul
- Medienwahl
- galvanische Trennung
- Dämpfungsbilanz
Kompetenzstufe: Kernkompetenz (alternativ: Basiskompetenz, Profilkompetenz, Expertise)
Anzahl: 1 Aufgabe mit Teilaufgaben
Bearbeitungszeit in Minuten ca.: <5 bis 30 min>
Szenario: eines der Szenarien aus dem Bauplan
Vorgehen:
1. Lies zuerst die verlinkten Artikel. Kannst Du keine Webseiten
abrufen, sag mir das, statt zu raten.
2. Steht bei einer Angabe noch ein Platzhalter in <…>, frag mich
zuerst danach. Richte Punkte und Zahl der Teilaufgaben nach der
Bearbeitungszeit (ca. 0,9 min je Punkt).
3. Gib je Aufgabe Titel mit Kompetenzstufe, Ausgangssituation und
Teilaufgaben mit Operator und Punktzahl aus, dazu die geschätzte
Bearbeitungszeit.
4. Gib die Beispiellösungen mit Punkteverteilung erst aus, wenn ich
danach frage.
Aufgabe 2.1: Glasfaser für die Werkstatthalle (Kernkompetenz)
(ca. 18 min Bearbeitungszeit)
Du bist Auszubildende*r bei der CSB-Rad GmbH. Auf dem Werksgelände in Bielefeld-Sennestadt steht die Werkstatthalle 90 m vom Bürogebäude entfernt, in dem der Serverschrank mit dem Core-Switch steht. Die Halle ist bisher über eine ältere Kupferleitung angebunden; dort hängt ein alter, nicht verwalteter 8-Port-Switch. In der Halle laufen Kompressoren, ein Schweißgerät und der Prüfstand für E-Antriebe. Unter dem Hof gibt es nur ein Leerrohr; darin liegen schon die alte Kupferleitung, die bis zur Umstellung in Betrieb bleiben muss, und das Steuerkabel des Hoftors, sodass nur noch wenig Platz frei ist. In der Halle läuft die Leitung offen auf einer Kabelpritsche, an der regelmäßig Fremdfirmen arbeiten. Über die neue Verbindung sollen auch die Messdaten des Prüfstands zu Kundenaufträgen übertragen werden. Cem Sarıkaya, Geschäftsführer Technik und IT, will die Halle neu anbinden: mit einem verwalteten Switch mit zwei SFP+-Steckplätzen. Ein Kollege meint: „90 Meter, das geht doch noch mit Kupfer, Cat 7 reicht.“
a) Prüfe die Aussage des Kollegen: Gib an, in welchem Punkt sie zutrifft, und widerlege sie mit zwei Gegebenheiten aus der Beschreibung des Werksgeländes. (5 Punkte)
Zutreffend (1 Punkt): Technisch ist eine Kupferstrecke von 90 m mit Cat-7-Kabel zulässig, auch für 10GBASE-T.
Widerlegung (je Gegebenheit 2 Punkte), zum Beispiel:
- Volles Leerrohr: Ein Cat-7-Verlegekabel ist dick und steif und lässt sich neben den beiden vorhandenen Kabeln kaum noch einziehen. Ein Glasfaserkabel ist bei gleicher oder höherer Kapazität deutlich dünner und leichter und enthält mehrere Fasern als Reserve.
- Offene Kabelpritsche und Kundendaten: Kupferleitungen strahlen ab und lassen sich an zugänglichen Stellen vergleichsweise leicht anzapfen. Bei einer Glasfaser müsste man die Faser biegen oder auftrennen; das verändert die Dämpfung messbar und fällt auf. Für die Messdaten der Kundenaufträge ist die Glasfaser deshalb die sicherere Wahl.
- Auch richtig: Kompressoren, Schweißgerät und Prüfstand erzeugen Störfelder, die in Kupfer einkoppeln, Licht in der Faser aber nicht beeinflussen.
b) Nenne für die Kupfer- und die Glasfaserverbindung jeweils die Art der Signalübertragung, die maximale Länge einer Ethernet-Strecke und das Verhalten gegenüber elektromagnetischen Störungen. (3 Punkte)
| Merkmal | Kupfer (Twisted Pair) | Glasfaser |
|---|---|---|
| Signalübertragung | ||
| maximale Länge einer Ethernet-Strecke | ||
| elektromagnetische Störungen |
Je Zeile 1 Punkt (beide Spalten richtig):
| Merkmal | Kupfer (Twisted Pair) | Glasfaser |
|---|---|---|
| Signalübertragung | elektrische Signale | Lichtimpulse |
| maximale Länge einer Ethernet-Strecke | 100 m | einige Hundert Meter (Multimode) bis viele Kilometer (Singlemode) |
| elektromagnetische Störungen | empfindlich, strahlt auch selbst ab | unempfindlich, strahlt nicht ab |
c) Nenne zwei Nachteile einer Glasfaserverbindung gegenüber Kupfer. (2 Punkte)
Je Nachteil 1 Punkt, zum Beispiel: aufwendigere Montage (Spleißen, Konfektionieren) mit teurem Werkzeug und Messtechnik; empfindlich gegen Biegen, Knicken, Quetschen und Verschmutzung; keine Stromversorgung über die Leitung (kein PoE); teurere aktive Komponenten (Transceiver).
d) Zwischen beiden Gebäuden ist ein Multimode-Verlegekabel OM4 verlegt. Neben der Hauptverbindung (Port 25) hat ein Kollege über weitere Fasern einen Testanschluss (Port 26) und eine eigene Verbindung für das Messnetz des Prüfstands (Port 27) geschaltet und dafür Module aus dem Lager gesteckt. Die Portübersicht der beiden Switches zeigt (Auszug, Empfangsleistung aus der Diagnosefunktion der Module):
| Port | Modul Bürogebäude | Modul Werkstatthalle | Status | Empfangsleistung Büro / Halle |
|---|---|---|---|---|
| 25 | SFP+ 10GBASE-SR, 850 nm | SFP+ 10GBASE-SR, 850 nm | up, 10 Gbit/s | −3,1 dBm / −3,6 dBm |
| 26 | SFP+ 10GBASE-SR, 850 nm | SFP+ 10GBASE-SR, 850 nm | down | −40,0 dBm / −40,0 dBm |
| 27 | SFP 1000BASE-SX, 850 nm | SFP 1000BASE-SX, 850 nm | up, 1 Gbit/s | −6,2 dBm / −5,9 dBm |
da) Erkläre mithilfe der Tabelle, warum Port 27 nur 1 Gbit/s erreicht, und gib an, was für 10 Gbit/s getauscht werden muss. (2 Punkte)
db) Ermittle eine wahrscheinliche Ursache dafür, dass Port 26 keine Verbindung aufbaut, und beschreibe, wie Du sie überprüfst und behebst. (4 Punkte)
da) Je Teil 1 Punkt: Port 27 ist auf beiden Seiten mit SFP-Modulen für 1000BASE-SX bestückt; diese übertragen höchstens 1 Gbit/s. An Faser und Wellenlänge liegt es nicht, denn beide sind dieselben wie an Port 25. Für 10 Gbit/s werden auf beiden Seiten SFP+-Module 10GBASE-SR (850 nm) gesteckt, wie an Port 25.
db)
- Ursache (2 Punkte): Beide Seiten empfangen überhaupt kein Licht; −40 dBm ist der untere Anzeigewert, an den funktionierenden Ports liegen die Werte zwischen etwa −3 und −6 dBm. Wäre nur eine Faser beschädigt, käme auf einer Seite noch Licht an. Sehr wahrscheinlich sind Sende- und Empfangsfaser nicht gekreuzt: Der Sender jeder Seite trifft auf den Sender der anderen Seite.
- Prüfen und beheben (2 Punkte): Belegung des Patchfelds mit der Dokumentation vergleichen; mit einer Rotlicht-Prüfquelle (VFL) an der freien Faser prüfen, an welchem Stecker das Licht auf der Gegenseite ankommt (nie in die Faser schauen). Dann an einer Seite die Polarität tauschen, z. B. die beiden Stecker des Duplex-Patchkabels tauschen, und Status und Empfangsleistung erneut prüfen.
e) Beschreibe, was beim Bestellen der Glasfaserverbindung zwischen Bürogebäude und Werkstatthalle außer dem Patchkabel festgelegt werden muss, damit beide Seiten zusammenarbeiten. (3 Punkte)
Je Aspekt 1 Punkt, zum Beispiel: Auf beiden Seiten Module desselben Typs (gleicher Standard 10GBASE-SR, gleiche Wellenlänge 850 nm); Faserart und Faserklasse des Verlegekabels passend zum Modul (Multimode OM3/OM4) und Länge innerhalb der Reichweite; Module müssen zum Switch passen (SFP+-Steckplatz, ggf. vom Hersteller freigegebene bzw. codierte Module); Steckertyp an Patchfeld und Modul (LC-Duplex) bzw. passende Patchkabel.
Aufgabe 2.2: Den Flurmonitor am Parkplatz anbinden (Kernkompetenz)
(ca. 18 min Bearbeitungszeit)
Du arbeitest im Projektteam der Mitfahr-App „RatzFahrt“ am Ratz und Rübe Berufskolleg. Vier Monitore zeigen offene Fahrtangebote an, angesteuert von kleinen Mini-Playern im VLAN 520 der Schule. Der Monitor in der wetterfesten Stele am Ausgang von Parkplatz C war noch nie online: Die verlegte Kupferleitung vom Etagenverteiler im Erdgeschoss von Gebäude A ist 160 m lang. Svenja Krämer von der Schul-IT OWL bittet Dich, Alternativen zu prüfen. In der Stele gibt es eine Steckdose, die an einem Stromkreis der Außenbeleuchtung hängt; die Beleuchtung wird aus der Unterverteilung von Gebäude C versorgt.
a) Erläutere, warum die Verbindung über die vorhandene Kupferleitung nicht funktioniert. (2 Punkte)
2 Punkte: Ethernet über Twisted-Pair-Kupfer ist für höchstens 100 m je Strecke (90 m Verlegekabel plus Patchkabel) spezifiziert. Auf 160 m wird das Signal so stark gedämpft und gestört, dass keine stabile Verbindung zustande kommt; ohne aktive Zwischenkomponente (Switch, Repeater) ist die Strecke zu lang.
b) Die Hausmeisterin schlägt Powerline vor: „In der Stele ist doch eine Steckdose, da steckt man einfach einen Adapter rein.“ Beurteile den Vorschlag anhand der Angaben zur Stromversorgung der Stele. (3 Punkte)
Je Aspekt 1 Punkt, zum Beispiel:
- Powerline überträgt die Daten über die Stromleitungen und arbeitet nur zuverlässig, wenn beide Adapter im selben Abschnitt der Elektroinstallation stecken.
- Die Steckdose der Stele wird aus der Unterverteilung von Gebäude C versorgt, der Etagenverteiler steht in Gebäude A. Über getrennte Unterverteilungen und unterschiedliche Phasen hinweg kommt meist keine stabile Verbindung zustande.
- Der Stromkreis der Außenbeleuchtung kann tagsüber abgeschaltet sein; dann fiele auch die Datenverbindung aus. Vorschaltgeräte der Leuchten stören das Signal zusätzlich.
Ergebnis: Der Vorschlag ist für diese Anbindung ungeeignet.
c) Svenja Krämer möchte eine dauerhaft zuverlässige Verbindung. Begründe einen Medienvorschlag für die 160 m lange Strecke. (3 Punkte)
3 Punkte für einen begründeten Vorschlag, zum Beispiel: Glasfaser (Multimode OM3/OM4 oder Singlemode) im vorhandenen Leerrohr bzw. neu verlegt. 160 m sind für Glasfaser problemlos möglich, die Verbindung ist unempfindlich gegen Witterung und Störfelder, galvanisch getrennt (Stele draußen, andere Unterverteilung, Blitzgefahr) und schwer abzuhören. Alternativ mit Begründung: Richtfunk, wenn kein Leitungsweg zur Verfügung steht, mit Nachteilen bei Witterung und Verfügbarkeit.
d) Der Mini-Player in der Stele hat nur einen RJ45-Anschluss und soll über PoE+ versorgt werden. Beschreibe den Aufbau der Strecke vom Switch im Etagenverteiler bis zum Player, wenn eine Glasfaser verlegt wird, und erläutere, warum in der Stele trotzdem eine Stromversorgung nötig ist. (4 Punkte)
2 Punkte für den Aufbau, 2 Punkte für die Begründung:
- Aufbau: Switch im Etagenverteiler mit SFP-Modul (z. B. 1000BASE-SX) → Patchkabel zum LWL-Patchfeld → Glasfaser-Verlegekabel zur Stele → in der Stele ein Medienkonverter (Glasfaser auf Kupfer), am besten mit PoE+-Ausgang, oder Medienkonverter plus PoE+-Injektor → kurzes Patchkabel zum Player.
- Stromversorgung: Eine Glasfaser überträgt nur Licht, keine elektrische Energie; PoE ist über sie nicht möglich. Medienkonverter und Player (über PoE+) brauchen deshalb Strom aus der Steckdose in der Stele. Diese hängt an der Außenbeleuchtung und könnte tagsüber abgeschaltet sein – die Elektrofachkraft des Schulträgers muss einen Dauerstromkreis bereitstellen.
e) Svenja überlegt, die Glasfaser von der Stele weiter bis zum neuen Pavillon der Schülerfirma zu führen; die Strecke vom Etagenverteiler wäre dann etwa 320 m lang, und der Pavillon-Switch soll mit 10 Gbit/s angebunden werden. Vielleicht kommt später noch eine Kamera an der Schranke der Grundstückseinfahrt hinzu, weitere 600 m entfernt. Entscheide (1) für die Strecke bis zum Pavillon zwischen OM3 und OM4 und (2) für den Fall, dass die Verlängerung zur Schranke sicher kommt, zwischen Multimode und Singlemode. Begründe beide Entscheidungen mit Reichweiten. (4 Punkte)
Je Fall 2 Punkte (1 Punkt Entscheidung, 1 Punkt Begründung), zum Beispiel:
- (1) Bis zum Pavillon: OM4. 10GBASE-SR reicht auf OM3 nur bis 300 m, die Strecke ist mit 320 m (plus Patchkabel) zu lang. Auf OM4 sind 400 m möglich; es bleibt eine Reserve von etwa 80 m.
- (2) Mit Verlängerung: Singlemode OS2. Die Gesamtstrecke von gut 900 m überschreitet jede Multimode-Reichweite bei 10 Gbit/s und auch die 550 m von 1000BASE-SX; auch der Abschnitt von 600 m ab dem Pavillon läge darüber. 10GBASE-LR überbrückt auf Singlemode 10 km; eine aktive Zwischenstation ist nicht nötig.
f) Ordne den Ethernet-Bezeichnungen das Übertragungsmedium und eine typische maximale Streckenlänge zu. (4 Punkte)
| Bezeichnung | Medium | typische maximale Streckenlänge |
|---|---|---|
| 1000BASE-T | ||
| 1000BASE-SX | ||
| 10GBASE-SR | ||
| 10GBASE-LR |
Je Zeile 1 Punkt:
| Bezeichnung | Medium | typische maximale Streckenlänge |
|---|---|---|
| 1000BASE-T | Twisted-Pair-Kupfer (ab Kategorie 5, Kategorie 5e empfohlen) | 100 m |
| 1000BASE-SX | Multimode, 850 nm | 550 m (OM2 bis OM4) |
| 10GBASE-SR | Multimode, 850 nm | 300 m (OM3) bzw. 400 m (OM4) |
| 10GBASE-LR | Singlemode, 1310 nm | 10 km |
Aufgabe 3.1: Gebäude C an den Serverraum anbinden (Profilkompetenz)
(ca. 25 min Bearbeitungszeit)
Du bist Auszubildende*r in der IT-Systemelektronik bei einem Systemhaus in Bielefeld, das im Auftrag der Schul-IT OWL am Ratz und Rübe Berufskolleg arbeitet; Dein Kollege Emre Aksoy (Fachinformatik Systemintegration, 3. Lehrjahr) ist mit auf der Baustelle. Gebäude C (Werkstätten im Erdgeschoss, Bibliothek im 1. Obergeschoss) erhält einen eigenen Gebäudeverteiler im Erdgeschoss. Er wird über einen Lichtwellenleiter mit dem Standortverteiler im Serverraum von Gebäude B verbunden; die Trasse ist 120 m lang und verläuft teilweise im Erdreich zwischen den Gebäuden. Geplant ist zunächst eine 10-Gbit/s-Verbindung; in einigen Jahren soll sie auf 25 Gbit/s aufgerüstet werden. Für die Etagenverteilung im 1. Obergeschoss muss die Brandschutzdecke zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss durchbohrt werden.
a) Für die 120 m stehen Multimode OM4 und Singlemode OS2 zur Wahl. Prüfe anhand der folgenden Reichweiten, ob OM4 für beide Ausbaustufen genügt, und leite eine Empfehlung ab. (4 Punkte)
| Ethernet-Variante | Faser | Reichweite |
|---|---|---|
| 10GBASE-SR | OM4 | 400 m |
| 25GBASE-SR | OM4 | 100 m |
| 10GBASE-LR | OS2 | 10 km |
| 25GBASE-LR | OS2 | 10 km |
- Prüfung (2 Punkte): Für 10 Gbit/s genügt OM4 (120 m < 400 m). Für 25 Gbit/s reicht OM4 nicht, denn 25GBASE-SR ist nur bis 100 m spezifiziert, die Trasse ist mit 120 m länger (dazu kommen noch Patchkabel).
- Empfehlung (2 Punkte): Singlemode OS2. Damit lassen sich beide Ausbaustufen und spätere Datenraten über dieselbe Faser betreiben; die etwas teureren LR-Module sind günstiger als ein zweiter Tiefbau. Verlegt wird ein längswasserdichtes Außenkabel mit Reservefasern (z. B. 12 Fasern). Ebenfalls vertretbar mit Begründung: OM4 jetzt und später mehrere 10-Gbit/s-Verbindungen über Reservefasern bündeln statt auf 25 Gbit/s zu gehen.
b) Erläutere den Begriff Modendispersion und beschreibe, wie Gradientenindex- und Singlemodefasern damit umgehen. (3 Punkte)
2 Punkte für den Begriff, 1 Punkt für die Fasertypen: In einer Multimodefaser breitet sich das Licht auf vielen Wegen (Moden) unterschiedlicher Länge aus. Die Anteile eines Lichtimpulses kommen deshalb zu unterschiedlichen Zeiten an, der Impuls wird zeitlich verbreitert (Laufzeitunterschiede). Bei hoher Datenrate und großer Länge verschwimmen aufeinanderfolgende Impulse; das begrenzt Bandbreite und Reichweite. In einer Gradientenindexfaser sinkt die Brechzahl nach außen, sodass Licht auf den äußeren, längeren Wegen schneller läuft – die Modendispersion wird stark verringert. In einer Singlemodefaser gibt es nur einen Mode und damit keine Modendispersion.
c) Ordne jedes Merkmal der Singlemode- oder der Multimodefaser zu. (4 Punkte)
| Nr. | Merkmal | Singlemode oder Multimode? |
|---|---|---|
| 1 | Kerndurchmesser 50 µm | |
| 2 | Kerndurchmesser etwa 9 µm | |
| 3 | Lichtquelle VCSEL bei 850 nm | |
| 4 | Laser bei 1310 oder 1550 nm | |
| 5 | Modendispersion begrenzt Reichweite und Bandbreite | |
| 6 | Strecken über viele Kilometer ohne Zwischenverstärker | |
| 7 | Mantelfarbe gelb | |
| 8 | Mantelfarbe aqua oder erikaviolett |
Je Zeile ½ Punkt: Multimode sind 1, 3, 5 und 8; Singlemode sind 2, 4, 6 und 7.
d) Beschreibe je eine Tätigkeit, die Du vor dem Bohren und nach dem Durchführen der Leitungen durch die Brandschutzdecke beachten musst. (4 Punkte)
Je Tätigkeit 2 Punkte, zum Beispiel:
- Vor dem Bohren: Leitungen suchen: Mit einem Leitungssuchgerät und anhand der Pläne prüfen, ob in der Decke Strom-, Wasser- oder Heizungsleitungen oder Bewehrung liegen, damit nichts beschädigt wird und niemand gefährdet ist.
- Vor dem Bohren (auch richtig): persönliche Schutzausrüstung anlegen: Schutzbrille, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe und ggf. Staubschutz bei Bohrarbeiten über Kopf.
- Nach dem Durchführen: Brandschott herstellen: Nach dem Durchführen die Öffnung mit einem zugelassenen Brandschottsystem (z. B. Brandschutzmörtel, -kissen oder -manschette) wieder verschließen, damit Feuer und Rauch sich nicht über die Durchführung ausbreiten; das Schott kennzeichnen und dokumentieren.
- Vor dem Bohren (auch richtig): Durchbruch abstimmen: Lage und Größe vorher mit der Schule bzw. dem Schulträger (Statik, Brandschutzkonzept) abstimmen.
e) Nenne zwei Regeln, die beim Verlegen des Lichtwellenleiters zu beachten sind. (2 Punkte)
Je Regel 1 Punkt: Mindestbiegeradius einhalten, nicht knicken; nicht quetschen (Kabelbinder locker, keine Lasten); nicht ruckartig ziehen, maximale Zugkraft beachten und nur an der Zugentlastung ziehen; Schutzkappen auf den Steckern lassen; Kabelreserve einplanen und beide Enden beschriften.
f) Beim Anspleißen der Pigtails im Gebäudeverteiler arbeitet Emre Aksoy mit Spleißgerät, Faserbrecher und Isopropanol. Beschreibe zwei Gefahren, die beim Spleißen oder bei der Inbetriebnahme der Strecke auftreten können, und je eine Schutzmaßnahme. (4 Punkte)
Je Gefahr 1 Punkt, je passende Schutzmaßnahme 1 Punkt, zum Beispiel:
- Laserstrahlung: Das unsichtbare Infrarotlicht aus einer aktiven Faser oder einem Modul kann die Netzhaut schädigen. Schutz: nie in Fasern oder Stecker schauen, Gegenseite vor Arbeiten abschalten, Stirnflächen nur mit einem Faser-Mikroskop mit Filter prüfen.
- Glassplitter: Abgebrochene Faserreste dringen leicht in die Haut ein oder werden verschluckt bzw. eingeatmet. Schutz: Reste sofort im Splitterbehälter sammeln, Schutzbrille tragen, am Arbeitsplatz nicht essen und trinken, Arbeitsfläche dunkel abdecken.
- Reinigungsmittel und Lichtbogen: Isopropanol ist leicht entzündlich und reizt Augen und Atemwege; das Spleißgerät erzeugt einen Lichtbogen. Schutz: für Lüftung sorgen, Alkohol vor dem Spleißen verdunsten lassen, Behälter verschlossen halten, keine Zündquellen.
g) Vor dem Stecken der Patchkabel im Serverraum sagt Emre Aksoy: „Die Stecker sind neu, die müssen wir nicht reinigen.“ Erläutere, warum LWL-Stecker vor dem Verbinden geprüft und gereinigt werden müssen. (3 Punkte)
3 Punkte, zum Beispiel: Auch neue Stecker können durch Abrieb der Schutzkappe, Staub oder Fingerabdrücke verschmutzt sein. Schon kleinste Partikel auf der Stirnfläche decken einen Teil des sehr dünnen Faserkerns ab; Dämpfung und Rückreflexion steigen, die Verbindung wird instabil oder fällt aus. Beim Zusammenstecken werden die Partikel zwischen die Stirnflächen gepresst und können die Ferrulen bzw. den Faserkern dauerhaft verkratzen – dann hilft kein Reinigen mehr. Deshalb: mit dem Mikroskop prüfen, trocken reinigen (Reinigungsstift oder -kassette), erneut prüfen, dann stecken.
h) Für die Verbindung liegt Emre Aksoy ein Modul aus dem Lager vor: „SFP+ 10GBASE-LR, 1310 nm, Singlemode bis 10 km, LC Duplex“. Beurteile, ob dieses Modul an der von Dir in a) gewählten Faser eingesetzt werden kann. (3 Punkte)
3 Punkte für eine schlüssige Beurteilung passend zur Wahl in a):
- Bei Multimode (OM3/OM4): nicht geeignet. Das Modul ist für Singlemodefasern mit 1310 nm ausgelegt; an Multimode passen Kerndurchmesser und Wellenlänge nicht zusammen, die Verbindung wäre unzuverlässig oder käme nicht zustande und gilt nicht als normgerecht. Benötigt werden zwei 10GBASE-SR-Module (850 nm, Multimode). Stecker (LC Duplex) und Bauform (SFP+) würden zwar passen.
- Bei Singlemode (OS2): geeignet, wenn auf beiden Seiten ein 10GBASE-LR-Modul eingesetzt wird; 120 m liegen weit unter 10 km, LC-Duplex und SFP+ passen zum Switch.
Aufgabe 3.2: Versandcontainer und Prüfplatz per Glasfaser (Profilkompetenz)
(ca. 21 min Bearbeitungszeit)
Du bist Auszubildende*r bei der CSB-Rad GmbH und unterstützt Cem Sarıkaya bei der Netzwerkinstallation auf dem Werksgelände in Bielefeld-Sennestadt. Der Versandcontainer neben der Lagerhalle wird mit einem Industrie-Switch für die Hutschiene ausgestattet. Er wird über einen 70 m langen Lichtwellenleiter (Außenkabel, Multimode OM4) vom Switch im Technikraum der Lagerhalle angebunden. Der Container hat einen eigenen Stromanschluss mit eigenem Erder. Außerdem bekommt der Diagnose-PC am Prüfstand in der Werkstatthalle eine PCIe-Netzwerkkarte mit SFP+-Steckplatz.
a) Ein Kollege schlägt vor, statt der Glasfaser ein Erdkabel der Kategorie 7 zu verlegen und „zur Sicherheit“ dessen Schirm an beiden Enden zu erden. Beurteile den Vorschlag mit Blick auf den eigenen Erder des Containers und nenne die Eigenschaft der Glasfaser, die das Problem vermeidet. (4 Punkte)
- Beurteilung (3 Punkte): Der Vorschlag ist abzulehnen. Der beidseitig aufgelegte Schirm verbindet die Erdungsanlage des Containers mit der der Lagerhalle. Liegen beide auf unterschiedlichem Potenzial, fließen Ausgleichsströme über den Schirm; sie stören die Datensignale, erwärmen den Schirm und können Ports beschädigen. Schlägt ein Blitz in den frei stehenden Container ein, gelangen Überspannungen über die Leitung in die Lagerhalle.
- Eigenschaft (1 Punkt): Glasfaser leitet keinen Strom. Sie trennt beide Anlagen galvanisch, also ohne elektrisch leitende Verbindung.
b) Nenne die Abkürzung SFP in ganzen Worten und einen Vorteil, den steckbare Module gegenüber fest eingebauten Glasfaseranschlüssen auf der Netzwerkkarte des Diagnose-PCs bieten. (2 Punkte)
- Abkürzung (1 Punkt): Small Form-factor Pluggable.
- Vorteil (1 Punkt), z. B.: Das Modul lässt sich im laufenden Betrieb tauschen; die Karte kann je nach Strecke mit einem passenden Modul (Multimode, Singlemode, Reichweite) bestückt werden; bei einem Defekt wird nur das Modul ersetzt, nicht die ganze Karte.
c) Im Technikraum liegen LC-Duplex-Patchkabel in drei Mantelfarben: aqua, erikaviolett und gelb. Gib zu jeder Farbe die übliche Faserklasse an und entscheide, ob sich das Kabel als Patchkabel für die OM4-Strecke zum Container (10GBASE-SR) eignet. (3 Punkte)
Je Farbe 1 Punkt (½ Punkt Klasse, ½ Punkt Eignung):
| Mantelfarbe | übliche Faserklasse | Eignung für die OM4-Strecke (10GBASE-SR) |
|---|---|---|
| aqua | OM3 (bei manchen Herstellern auch OM4) | passt |
| erikaviolett | OM4 | passt |
| gelb | Singlemode OS2 | passt nicht, weil die Faserart nicht zum Multimode-Modul und zur Multimode-Strecke gehört |
d) Zwischen Lagerhalle und Bürogebäude verläuft außerdem eine Singlemodestrecke OS2; die Patchfelder auf beiden Seiten sind mit APC-Kupplungen bestückt. Bei der Abnahmemessung zeigt das Messgerät an der Steckverbindung eines Ports eine Rückflussdämpfung von nur 14 dB; gefordert sind für diese Steckverbindungen mindestens 60 dB. Alle anderen Ports liegen darüber. Erkläre, welcher Steckerfehler zu diesem Messwert passt, und beschreibe, wie Du ihn behebst. (4 Punkte)
- Fehler (2 Punkte): Eine Rückflussdämpfung von nur etwa 14 dB entspricht der Reflexion an einem Übergang von Glas zu Luft: Ein großer Teil des Lichts wird an der Steckverbindung zurückgeworfen. Das passt zu einem Stecker mit geradem Schliff (PC bzw. UPC) in einer APC-Kupplung. Die gerade und die um 8° schräge Stirnfläche liegen nicht vollflächig aneinander; der Luftspalt reflektiert, und das reflektierte Licht der geraden Fläche läuft in die Faser zurück. Bei einem richtigen APC-Stecker würde die Reflexion durch den Schrägschliff aus dem Kern gelenkt.
- Beheben (2 Punkte): Kennzeichnung des Steckers bzw. Pigtails prüfen und ihn durch einen APC-Stecker bzw. ein APC-Patchkabel ersetzen; vorher die Stirnflächen von Kupplung und Steckern mit dem Faser-Mikroskop prüfen und reinigen, weil die Fehlsteckung sie beschädigt haben kann; danach die Messung wiederholen und dokumentieren.
e) Nach dem Spleißen wird die Strecke zum Container gemessen. Sie hat an jedem Ende eine Steckverbindung im Patchfeld und je einen Spleiß zwischen Verlegekabel und Pigtail. Das Messprotokoll zeigt bei 850 nm: Faser 1: 0,94 dB, Faser 2: 2,87 dB. Für die Planung gelten diese Grenzwerte: Faserdämpfung 3,0 dB/km, je Steckverbindung 0,75 dB, je Spleiß 0,3 dB.
ea) Berechne die zulässige Streckendämpfung und beurteile die beiden Messwerte. (4 Punkte)
3 Punkte für die Rechnung, 1 Punkt für die Beurteilung:
Geg.: l = 70\ \text{m} = 0{,}07\ \text{km}; \alpha = 3{,}0\ \frac{\text{dB}}{\text{km}}; n_S = 2 Steckverbindungen mit a_S = 0{,}75\ \text{dB}; n_{Sp} = 2 Spleiße mit a_{Sp} = 0{,}3\ \text{dB}
Ges.: zulässige Streckendämpfung a_{max}
a_{max} = l \cdot \alpha + n_S \cdot a_S + n_{Sp} \cdot a_{Sp}
a_{max} = 0{,}07\ \text{km} \cdot 3{,}0\ \frac{\text{dB}}{\text{km}} + 2 \cdot 0{,}75\ \text{dB} + 2 \cdot 0{,}3\ \text{dB} = 0{,}21\ \text{dB} + 1{,}5\ \text{dB} + 0{,}6\ \text{dB} = \underline{\underline{2{,}31\ \text{dB}}}
Beurteilung: Faser 1 liegt mit 0,94 dB deutlich unter dem Grenzwert und ist in Ordnung. Faser 2 überschreitet ihn mit 2,87 dB und muss nachgearbeitet werden.
eb) Nenne drei mögliche Ursachen für den zu hohen Messwert von Faser 2 und beschreibe, wie Du die Fehlerstelle findest. (4 Punkte)
3 Punkte für drei Ursachen, 1 Punkt für das Vorgehen: Mögliche Ursachen sind verschmutzte oder beschädigte Stecker- bzw. Kupplungsstirnflächen, ein schlechter Spleiß (Versatz, Luftblase, schlecht gebrochenes Faserende), ein zu enger Biegeradius (z. B. in der Spleißkassette oder an der Containerdurchführung), ein gequetschtes Kabel (Kabelbinder, Kabelschelle) oder ein falsches Patchkabel (Singlemode). Vorgehen: zuerst die Stecker mit dem Mikroskop prüfen und reinigen, dann neu messen; bleibt der Wert zu hoch, mit einem OTDR die Strecke vermessen. Es zeigt, in welcher Entfernung die zusätzliche Dämpfung liegt (Stecker, Spleiß oder Biegung), sodass die Stelle gezielt nachgearbeitet werden kann.
f) Die Netzwerkkarte des Diagnose-PCs soll mit 10 Gbit/s an den neuen Switch in der Werkstatthalle angebunden werden. Im Lager findet sich ein Modul „SFP 1000BASE-SX, 850 nm, Multimode, LC Duplex“. Beurteile, ob es sich eignet. (2 Punkte)
2 Punkte: Nicht geeignet. Ein SFP-Modul mit 1000BASE-SX überträgt nur 1 Gbit/s; für 10 Gbit/s wird ein SFP+-Modul (z. B. 10GBASE-SR) benötigt. Zwar passen Wellenlänge, Faserart und Stecker zu einer Multimodestrecke, und viele SFP+-Ports nehmen ein SFP-Modul auf – die Verbindung liefe dann aber nur mit 1 Gbit/s.
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Dieser Artikel und seine Texte, Bilder, Grafiken, Code und sonstiger Inhalt sind - sofern nicht anders angegeben - lizenziert unter CC BY 4.0. Nennung gemäß TULLU-Regel bitte wie folgt: “Übungsaufgaben zu Lichtwellenleitern und SFP-Modulen” von oer-informatik.de (H. Stein), Lizenz: CC BY 4.0. Der Artikel wurde unter https://oer-informatik.de/lichtwellenleiter-uebungsaufgaben veröffentlicht, die Quelltexte sind in weiterverarbeitbarer Form verfügbar im Repository unter https://gitlab.com/oer-informatik/netzwerk/infrastruktur. Erstellt mit KI-Assistenz; von mir umfassend redaktionell überarbeitet, geprüft und freigegeben. Stand: 28.10.2026.
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