Übungsaufgaben zu BPMN

https://bildung.social/@oerinformatik/

https://oer-informatik.de/bpmn-uebungsaufgaben

Geschäftsprozessmodellierung, EPK, eEPK, BPMN, Konnektor, Gateway, Pool, Nachrichtenfluss, Ablauforganisation, Übungsaufgaben, Prüfungsvorbereitung

Geschäftsprozessmodellierung, BPMN, Gateway, Pool, Lane, Nachrichtenfluss, Kollaborationsdiagramm, Ablauforganisation, Übungsaufgaben, Prüfungsvorbereitung

tl/dr; (Bearbeitungszeit insgesamt 68 min, mehrere Aufgaben): Drei Übungsaufgaben zur Geschäftsprozessmodellierung mit BPMN: Du ordnest Darstellungsarten zu und vergleichst EPK und BPMN, liest und bewertest ein BPMN-Modell zur Moderation gemeldeter Aktivitäten und modellierst den Call for Participation eines Barcamps als BPMN-Kollaborationsdiagramm [AI-Assisted]. (Zuletzt geändert am 28.10.2026)

Diese Übungsaufgaben gehören zum Artikel Geschäftsprozesse mit BPMN modellieren. Übungsaufgaben zur Ereignisgesteuerten Prozesskette findest Du unter Übungsaufgaben zur EPK.

Hinweise zur Bearbeitung: Als FIDP, IKS oder IKD musst Du zur Teil-2-Prüfung Aufgaben auf Kernkompetenz-Ebene lösen können, das sind Aufgabe 2.1 und Aufgabe 2.2. Von FIDP wird zusätzlich erwartet, dass ihnen Aufgaben auf Profilkompetenz-Ebene (Aufgabe 3.1) keine Probleme bereiten. Achte auf den Operator: „Nennen“ und „angeben“ verlangen Stichworte, „beschreiben“, „erläutern“ und „begründen“ ganze Sätze mit Bezug zur Situation, „erstellen“ und „modellieren“ ein vollständiges Diagramm, „ermitteln“ und „berechnen“ einen nachvollziehbaren Rechenweg. Diagramme zeichnest Du auf Papier oder mit einem Werkzeug wie bpmn.io oder draw.io. Für Modelle gibt es meist mehrere richtige Lösungen; vergleiche Deine Lösung mit der Beispiellösung vor allem auf die Regeln der Notation.

Aufgabe 2.1: Den Reklamationsprozess der CSB-Rad GmbH darstellen (Kernkompetenz)

(ca. 18 min Bearbeitungszeit)

Bei der CSB-Rad GmbH in Bielefeld häufen sich Beschwerden über lange Bearbeitungszeiten von Reklamationen. Geschäftsführerin Sophie Bertram möchte den Ablauf analysieren und digitalisieren. Bisher gibt es nur eine Skizze, die Werkstattleiter Bastian Ludwig mit eigenen Kästchen, Pfeilen und Farben auf ein Whiteboard gezeichnet hat. Du sollst geeignete Darstellungsarten vorschlagen.

a) Übertrage die Tabelle und kreuze an, ob die Darstellungsart überwiegend die Aufbau- oder die Ablauforganisation darstellt. (4 Punkte)

Darstellungsart Aufbauorganisation Ablauforganisation
Organigramm
Stellenbeschreibung
Netzwerkplan des Firmennetzes
Gantt-Diagramm
Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
BPMN-Diagramm
UML-Aktivitätsdiagramm
Wertschöpfungskettendiagramm
  • Aufbauorganisation: Organigramm, Stellenbeschreibung, Netzwerkplan des Firmennetzes (stellt den Aufbau der IT-Infrastruktur dar).

  • Ablauforganisation: Gantt-Diagramm, EPK, BPMN-Diagramm, UML-Aktivitätsdiagramm, Wertschöpfungskettendiagramm.

Je richtige Zeile 0,5 Punkte.

b) Ordne jeder Darstellungsart genau eine Besonderheit zu. Zwei Besonderheiten bleiben übrig. (3 Punkte)

Darstellungsarten: EPK · BPMN-Diagramm · UML-Aktivitätsdiagramm · Organigramm · Gantt-Diagramm · Wertschöpfungskettendiagramm

Besonderheiten:

  1. Pools und Lanes, zwischen denen Nachrichtenflüsse verlaufen

  2. Ereignisse und Funktionen wechseln sich ab

  3. Vorgänge als Balken auf einer Zeitachse

  4. Aktionen mit Kontroll- und Objektfluss, stammt aus der Softwaremodellierung

  5. Hauptprozesse als Kette von Pfeilsymbolen ohne Verzweigungen

  6. Stellen und Abteilungen mit ihren Unterstellungen

  7. Algorithmus mit Rechtecken, Rauten und Parallelogrammen nach DIN 66001

  8. Berechnung des kritischen Pfads

EPK – 2; BPMN-Diagramm – 1; UML-Aktivitätsdiagramm – 4; Organigramm – 6; Gantt-Diagramm – 3; Wertschöpfungskettendiagramm – 5. Übrig bleiben 7 (Programmablaufplan) und 8 (Netzplan). Je richtige Zuordnung 0,5 Punkte.

c) Beschreibe zwei Probleme, die entstehen, weil Bastians Skizze keine normierte Darstellungsform verwendet. (4 Punkte)

Je 2 Punkte, z. B.:

  • Die Bedeutung der Symbole ist nicht festgelegt: Wer die Skizze liest, interpretiert Kästchen, Farben und Pfeile anders als Bastian; der Prozess wird falsch verstanden.

  • Verantwortlichkeiten und Schnittstellen bleiben unklar, weil nicht einheitlich dargestellt wird, wer eine Tätigkeit ausführt.

  • Die Skizze lässt sich nicht mit Modellierungswerkzeugen weiterbearbeiten oder als Grundlage für eine Software (z. B. ein Workflow-System) nutzen.

d) Erläutere zwei Vorteile, die eine grafische Prozessdarstellung gegenüber einer reinen Textbeschreibung des Reklamationsprozesses hat. (4 Punkte)

Je 2 Punkte, z. B.:

  • Überblick: Der ganze Ablauf mit allen Verzweigungen (Garantiefall, Kulanz, Ablehnung) ist auf einen Blick sichtbar; im Text gehen Sonderfälle leicht unter.

  • Schwachstellen erkennen: Medienbrüche, Wartezeiten und unnötige Schleifen fallen im Modell auf und lassen sich gezielt verbessern.

  • Schnittstellen zwischen Vertrieb, Werkstatt und Buchhaltung werden sichtbar.

  • Neue Beschäftigte oder Vertretungen arbeiten sich schneller ein.

e) Sophie überlegt, ob der Prozess als EPK oder als BPMN modelliert werden soll. Beschreibe zwei Unterschiede zwischen beiden Darstellungen, die über die andere Symbolik hinausgehen. (4 Punkte)

Je 2 Punkte, z. B.:

  • In der EPK müssen sich Ereignisse und Funktionen stets abwechseln; in BPMN sind nur Start- und Endereignis nötig, Zwischenereignisse nur bei Bedarf.

  • In der EPK werden Beteiligte als Organisationseinheiten an die Funktionen gehängt; BPMN ordnet Aktivitäten Pools und Lanes zu und zeigt so die Verantwortlichkeiten als Bahnen.

  • BPMN kann die Zusammenarbeit mehrerer Organisationen mit Nachrichtenflüssen zwischen Pools darstellen.

  • EPK wird von oben nach unten, BPMN meist von links nach rechts modelliert.

  • BPMN ist international genormt (OMG, ISO/IEC 19510) und kann bis zur Ausführung in Workflow-Systemen verfeinert werden.

Aufgabe 2.2: Gemeldete Aktivitäten moderieren (Kernkompetenz)

(ca. 19 min Bearbeitungszeit)

Nutzende der App „Let’s Meet“ können Aktivitäten melden, die gegen die Regeln verstoßen (z. B. Werbung oder ungeeignete Treffpunkte). Clara Neumann, Geschäftsführerin der Let’s Meet GmbH, hat den Ablauf als BPMN-Modell dokumentieren lassen:

BPMN-Modell zur Bearbeitung gemeldeter Aktivitäten mit den Pools Nutzende der App und Let’s Meet GmbH sowie den Lanes App-Backend und Moderation (mit KI erstellt)

Aus den Daten der letzten Monate sind Anteile und Bearbeitungszeiten bekannt:

Anteile und Bearbeitungszeiten im Moderationsprozess
Gateway bzw. Aktivität Anteil bzw. Dauer
Einstufung „Spam“ 60 % der Meldungen
Einstufung „unklar“ 40 % der Meldungen
Verstoß „ja“ nach Prüfung 25 % der geprüften Meldungen
Aktivität prüfen 3 min
Aktivität sperren und Ersteller*in benachrichtigen 2 min
Meldende Person informieren 1 min

a) Nenne die Prozessbeteiligten laut Modell. (2 Punkte)

Pool „Nutzende der App“ (als zugeklappter Pool, Blackbox) und Pool „Let’s Meet GmbH“ mit den Lanes „App-Backend“ und „Moderation“. Je Pool 1 Punkt (Lanes gehören zum Pool der Let’s Meet GmbH).

b) Beschreibe, mit welchen Ereignissen der Prozess beginnt und endet. (2 Punkte)

Der Prozess beginnt mit einem Nachrichten-Startereignis: Eine Meldung einer nutzenden Person geht ein (1 Punkt). Er endet entweder mit „Aktivität gesperrt“ (automatische Sperre bei Spam) oder mit „Meldung erledigt“ nach der Prüfung durch die Moderation (1 Punkt).

c) Beschreibe, welche Folge das Gateway „Einstufung?“ auf den Prozessfluss hat. (2 Punkte)

Es ist ein exklusives Gateway (XOR): Der Fluss wird verzweigt, und genau einer der ausgehenden Pfade wird genommen – entweder die automatische Sperre oder die Prüfung durch die Moderation, nie beide.

d) Im Modell gibt es durchgezogene und gestrichelte Pfeile. Unterscheide beide und begründe, warum zwischen den beiden Pools keine durchgezogenen Pfeile verlaufen. (3 Punkte)

Durchgezogene Pfeile sind Sequenzflüsse: Sie legen die Reihenfolge der Aktivitäten innerhalb eines Pools fest (1 Punkt). Gestrichelte Pfeile mit Kreis und offener Spitze sind Nachrichtenflüsse zwischen Beteiligten (1 Punkt). Jeder Pool steht für einen eigenständigen Teilnehmer mit eigener Prozesssteuerung; die Let’s Meet GmbH kann den Ablauf der Nutzenden nicht steuern, sondern nur Nachrichten austauschen. Deshalb sind Sequenzflüsse über Poolgrenzen nicht erlaubt (1 Punkt).

e) Im Monat gehen rund 1.500 Meldungen ein. Ermittle, wie oft die Moderation im Monat eine Aktivität sperrt. (3 Punkte)

1500 \cdot 0{,}40 \cdot 0{,}25 = \underline{\underline{150}} \text{ Sperrungen durch die Moderation pro Monat}

Anteil „unklar“ 1 Punkt, Anteil „Verstoß“ 1 Punkt, Ergebnis 1 Punkt.

f) Berechne die monatliche Arbeitszeit der Moderation für diesen Prozess in Stunden und Minuten. (4 Punkte)

Geg.: 1.500 Meldungen, Anteile und Zeiten laut Tabelle
Ges.: Arbeitszeit t der Moderation je Monat

\begin{aligned} \text{geprüft:}\quad & 1500 \cdot 0{,}40 = 600 \quad \Rightarrow \quad 600 \cdot 3\ \mathrm{min} = 1800\ \mathrm{min} \\ \text{gesperrt:}\quad & 600 \cdot 0{,}25 = 150 \quad \Rightarrow \quad 150 \cdot 2\ \mathrm{min} = 300\ \mathrm{min} \\ \text{informiert:}\quad & 600 \cdot 0{,}75 = 450 \quad \Rightarrow \quad 450 \cdot 1\ \mathrm{min} = 450\ \mathrm{min} \\ t &= 1800\ \mathrm{min} + 300\ \mathrm{min} + 450\ \mathrm{min} = 2550\ \mathrm{min} = \underline{\underline{42\ \mathrm{h}\ 30\ \mathrm{min}}} \end{aligned}

Je Teilzeit 1 Punkt, Summe mit Umrechnung 1 Punkt.

g) Das Entwicklungsteam verbessert die automatische Einstufung, sodass nur noch 20 % der Meldungen als „unklar“ an die Moderation gehen. Die übrigen Anteile und Zeiten bleiben gleich. Berechne, wie viel Arbeitszeit die Moderation dadurch im Monat spart. (3 Punkte)

\begin{aligned} 1500 \cdot 0{,}20 &= 300 \text{ Prüfungen} \\ t_{neu} &= 300 \cdot 3\ \mathrm{min} + 75 \cdot 2\ \mathrm{min} + 225 \cdot 1\ \mathrm{min} = 900\ \mathrm{min} + 150\ \mathrm{min} + 225\ \mathrm{min} = 1275\ \mathrm{min} \\ \Delta t &= 2550\ \mathrm{min} - 1275\ \mathrm{min} = 1275\ \mathrm{min} = \underline{\underline{21\ \mathrm{h}\ 15\ \mathrm{min}}} \end{aligned}

Neue Anzahl 1 Punkt, neue Arbeitszeit 1 Punkt, Ersparnis 1 Punkt. (Kurzweg: Die Zahl der Prüfungen halbiert sich, also halbiert sich auch die Arbeitszeit.)

h) Beschreibe eine weitere Verbesserung des Prozesses, die Du Clara vorschlagen würdest. (2 Punkte)

Z. B.: Die meldende Person bei automatisch gesperrtem Spam ebenfalls informieren, damit sie Rückmeldung erhält; mehrere Meldungen zur selben Aktivität zusammenfassen, damit sie nur einmal geprüft wird; eine Frist (Zeitereignis) einführen, nach der unbearbeitete Meldungen eskaliert werden; Textbausteine für die Benachrichtigungen. Andere begründete Vorschläge sind richtig.

Aufgabe 3.1: Den Call for Participation als BPMN modellieren (Profilkompetenz)

(ca. 31 min Bearbeitungszeit)

Für das Barcamp „Lernen.Digital.Leben 2027“ am Ratz und Rübe Berufskolleg sollen die Einreichungen von Sessions digital unterstützt werden. Dimitrios Papadopoulos, Gesamtleitung der Organisation, beschreibt den Ablauf:

„Wer eine Session-Idee hat, reicht die Session über das Online-Formular ein. Bei uns im Orga-Team geht die Einreichung ein und wird in der Barcamp-Datenbank erfasst. Danach geben zwei Mitglieder des Programmkomitees unabhängig voneinander und gleichzeitig eine Bewertung ab. Liegen beide Bewertungen vor, entscheidet das Programmkomitee über die Annahme. Das Orga-Team teilt der einreichenden Person die Entscheidung mit. Wird abgelehnt, ist die Einreichung für uns damit abgeschlossen. Bei einer Zusage warten wir auf die Bestätigung: Kommt sie innerhalb von 7 Tagen, nehmen wir die Session in den Plan auf, sonst vergeben wir den Platz neu. Die einreichende Person wartet auf unsere Entscheidung; bei einer Absage ist die Session nicht im Programm, bei einer Zusage bestätigt sie ihre Teilnahme.“

a) Modelliere den Ablauf als BPMN-Kollaborationsdiagramm mit einem Pool für die einreichende Person und einem Pool für das Orga-Team mit den Lanes „Orga-Team“ und „Programmkomitee“. Verwende Nachrichtenflüsse, ein Zeitereignis und die Barcamp-Datenbank als Datenspeicher. (16 Punkte)

Beispiellösung: BPMN-Kollaborationsdiagramm zum Call for Participation mit Pools Referent*in und Orga-Team, parallelem Gateway für die Bewertungen, ereignisbasiertem Gateway mit Nachrichten- und Zeitereignis (mit KI erstellt)

Bewertung (Vorschlag): Pools und Lanes 2 Punkte; Start- und Endereignisse 2 Punkte; Aktivitäten 5 Punkte; paralleles Gateway (Verzweigung und Zusammenführung) 2 Punkte; exklusive Gateways 1 Punkt; ereignisbasiertes Gateway mit Nachrichten- und Zeit-Zwischenereignis 2 Punkte; Nachrichtenflüsse (Einreichung, Entscheidung, Bestätigung) 1,5 Punkte; Datenspeicher 0,5 Punkte. Statt des ereignisbasierten Gateways ist auch ein Zeit-Grenzereignis an einer Empfangsaufgabe richtig.

b) Führe drei Syntaxregeln auf, die Du bei einem BPMN-Kollaborationsdiagramm beachten musst. (6 Punkte)

Je 2 Punkte, z. B.:

  • Sequenzflüsse verbinden nur Elemente innerhalb eines Pools; zwischen Pools gibt es ausschließlich Nachrichtenflüsse.

  • Jeder Prozess beginnt mit einem Startereignis und endet mit mindestens einem Endereignis.

  • Pools stehen für Teilnehmer, Lanes für Verantwortlichkeiten innerhalb eines Pools; beide sind beschriftet.

  • An verzweigenden Gateways stehen eindeutige Bedingungen; parallele Zweige werden mit einem parallelen Gateway zusammengeführt.

  • Nach einem ereignisbasierten Gateway folgen nur Zwischenereignisse oder Empfangsaufgaben.

  • Aktivitäten werden mit Substantiv und Verb benannt, der Fluss verläuft von links nach rechts.

c) Beschreibe zwei Vorteile, die sich aus der Verwendung von BPMN für das Orga-Team ergeben. (4 Punkte)

Je 2 Punkte, z. B.: BPMN ist ein weit verbreiteter, international genormter Standard, den Fachleute und IT gleichermaßen lesen können; die Zusammenarbeit mit den Einreichenden lässt sich über Nachrichtenflüsse zwischen Pools darstellen; Fristen und Wartezustände sind mit Zeitereignissen modellierbar; das Modell kann in Werkzeugen weiterverarbeitet und bis zur Ausführung in einem Workflow-System verfeinert werden; Zuständigkeiten sind über Lanes sofort sichtbar.

d) Nenne zwei weitere Möglichkeiten zur Darstellung dieses Geschäftsprozesses und beschreibe jeweils ein Unterscheidungsmerkmal zu BPMN. (6 Punkte)

Je 1 Punkt für die Nennung und 2 Punkte für das Unterscheidungsmerkmal, z. B.:

  • EPK: Ereignisse und Funktionen wechseln sich zwingend ab; Beteiligte werden als Organisationseinheiten an Funktionen gehängt statt in Lanes; keine Nachrichtenflüsse zwischen Organisationen.

  • UML-Aktivitätsdiagramm: stammt aus der Softwaremodellierung, kennt Objektknoten und Objektfluss, aber keine Pools mit Nachrichtenflüssen; Swimlanes sind möglich.

  • Wertschöpfungskettendiagramm: zeigt nur die Hauptprozesse als Kette, ohne Verzweigungen, Ereignisse und Beteiligte.

e) Beschreibe einen Verbesserungsvorschlag für den Prozess. (2 Punkte)

Z. B.: Vor Ablauf der 7 Tage automatisch eine Erinnerung senden, damit weniger Plätze verfallen; Bewertungen direkt im Formular erfassen lassen, statt sie getrennt einzusammeln; bei abgelehnten Einreichungen einen Alternativvorschlag (z. B. Kurzbeitrag) anbieten. Andere begründete Vorschläge sind richtig.


Hinweis zur Nachnutzung als Open Educational Resource (OER)

Dieser Artikel und seine Texte, Bilder, Grafiken, Code und sonstiger Inhalt sind - sofern nicht anders angegeben - lizenziert unter CC BY 4.0. Nennung gemäß TULLU-Regel bitte wie folgt: “Übungsaufgaben zu BPMN” von oer-informatik.de (H. Stein), Lizenz: CC BY 4.0. Der Artikel wurde unter https://oer-informatik.de/bpmn-uebungsaufgaben veröffentlicht, die Quelltexte sind in weiterverarbeitbarer Form verfügbar im Repository unter https://gitlab.com/oer-informatik/betriebswirtschaft/geschaeftsprozesse. Erstellt mit KI-Assistenz; von mir umfassend redaktionell überarbeitet, geprüft und freigegeben. Stand: 28.10.2026.

[Kommentare zum Artikel lesen, schreiben] / [Artikel teilen] / [gitlab-Issue zum Artikel schreiben]

Kommentare gerne per Mastodon, Verbesserungsvorschläge per gitlab issue (siehe oben). Beitrag teilen: